Die digitale-Plattform www.top4thejob.online ist jetzt verfügbar. Andrea Wälbers (vorne links) von der Wirtschaftsförderung Kalkar präsentiert Monika Ungemach (Gymnasium), Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz, Alexandra Karmann-Mrugalla und Elke Schmeer (Realschule) sowie Bruno Ketteler das neue Angebot (Foto: privat)
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Kalkar. Wirtschaftsförderung, Unternehmen und Schulen gehen neue Wege

Sie hat seit Jahren einen festen Platz im Jahresprogramm des Jan-Joest-Gymnasiums und der Realschule Kalkar. Die Rede ist von der Ausbildungsplatzund Studienbörse „top4thejob“, die üblicherweise im Herbst stattfindet. Im Sommer verdichteten sich jedoch die Anzeichen, dass sich die Durchführung anno 2020 wegen der Corona-Pandemie als problematisch erweisen könnte. „Also haben wir uns im August mit den beiden weiterführenden Schulen der Stadt zusammengesetzt und gemeinsam entschieden, in diesem Jahr das digitale Projekt „top4thejob.online 2020/2021“ ins Leben zu rufen“, sagt Wirtschaftsförderer Dr. Bruno Ketteler.

Und diese Initiative stieß auf eine tolle Resonanz. „Die Ausbildungsbetriebe, Bildungseinrichtungen und sonstigen Institutionen haben unsere Idee äußerst dankbar aufgegriffen“, blickt Andrea Wälbers, bei der die Fäden zusammenlaufen, zufrieden auf die letzten Wochen zurück.

Auf der Internetplattform www.top4thejob.online sind von jetzt an mehr als 50 Firmen und Institutionen zu finden. Unterschiedliche Suchmöglichkeiten eröffnen die gezielte Auswahl zahlreicher Berufs-, Praktikums-, Schuloder Studienrichtungen. Zusätzlich gibt es viele Videofilme zu Ausbildungsberufen und Firmen. Dass Schüler dieses Angebot sowohl am heimischen PC als auch mobil mittels Smartphone nutzen können, sieht Realschulleiterin Elke Schmeer als großen Vorteil. „Mit diesen Medien sind die jungen Menschen bestens vertraut, das macht die Beschäftigung mit dem Thema Berufswahl sicherlich attraktiver.“ Sowohl das Gymnasium als auch die Realschule werden das Thema Berufs- und Studienwahl in den kommenden Monaten intensiv in den Unterricht einbauen, machen die Lehrerinnen Monika Ungemach und Alexandra Karmann-Mrugalla deutlich. Wenn möglich sollen im 1. Halbjahr 2021 auch wieder Ausbilder Gelegenheit haben, Ausbildungsberufe vor Ort in der Schule vorzustellen.

„Eine kommunale Wirtschaftsförderung mit einer digitalen Ausbildungsplatz- und Studienbörse inklusive Bewerber-Service ist in der näheren Umgebung einmalig“, hebt Bürgermeisterin Britta Schulz nicht ohne Stolz hervor. „Wir bieten eine moderne Möglichkeit, damit sich junge Menschen auch in Coronazeiten über unterschiedlichste Berufsbilder, schulische Bildungsangebote sowie die Angebote der Hochschule Rhein-Waal und der FOM Hochschule Wesel informieren können. Ein besonderer Dank gilt Christian van Aarßen, der nicht nur das Gewerbe- und Gründerzentrum belebt hat, sondern jetzt auch die digitale Plattform für uns entwickelt und die Seiten aufgebaut hat.“

Die Wirtschaftsförderung Kalkar wird die online-Plattform in den kommenden Jahren übrigens weiter ausbauen. Und trotz aller Digitalisierung: die beliebten Flyer, in denen alle Angebote übersichtlich aufgeführt sind, wird es weiterhin geben.

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