Sie machten die Büsch-Spendenaktion zu einem vollen Erfolg: (v.l.) Annett Swoboda, Margit Gies, Norbert Büsch (alle Handwerksbäckerei Büsch), Maximilian Kaluzna, Iwona Kaluzna, Diana Kittel (Büsch) und Sabine Cremer (Leiterin Fachbereich Gemeindecaritas) (Foto: Baum-Kommunikation)
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Dorsten/Kamp-Lintfort. Manchmal gibt es – trotz aller schwierigen Situationen – eine positive Wendung. Im Fall von Maximilian Kaluzna, dem Sechsjährigen, der an einem aggressiven und nicht-operierbaren Hirntumor leidet, bedeutet dies, dass die Krankenkasse nun doch die Kosten für ein spezielles und sehr teures Medikament übernimmt. Von diesem Medikament erhofft man sich, dass die Therapie Maximilians Lebensqualität verbessert und sein Leben verlängert. Damit hat die Familie, die schon genug Sorgen hat, eine große finanzielle Belastung weniger.

Um der Familie zu helfen, die hohen Kosten des Medikaments zu tragen, die zunächst nicht von der Krankenkasse gezahlt wurden, sind eine ganze Reihe von Aktionen in ganz Dorsten gestartet worden. Auch von der Handwerksbäckerei Büsch, der das Schicksal des kleinen Max, wie der Junge von allen genannt wird, zu Herzen ging. Die Bäckerei plante ursprünglich, die Aktion bis zum 31. Dezember durchzuführen und spendete von jedem Einkauf in ihren Dorstener Fachgeschäften, der über 4,50 Euro hinausging, 50 Cent. Die Kunden und das Verkaufspersonal machten aktiv mit und kauften in den drei Büsch-Fachgeschäften umfangreich ein.

Nachdem die Krankenkasse nun die Kosten für das Medikament übernahm, beendete die Handwerksbäckerei die Spendenaktion. Dennoch war sie ein voller Erfolg für Max und seine Familie: Insgesamt kamen 4.843 Euro zusammen, die nun von Norbert Büsch persönlich Maximilian und seiner Mutter, Iwona Kaluzna, zur familiären Unterstützung übergeben wurden.

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