Florian, Karin und Karl Kuckels (v.li.) vom „Fischelner Fahrradhandel“ brachten die Spenden und zwei „Kinder-Lauflernräder“ zu Anja Claus (Leiterin stups-KINDERZENTRUM) (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld / Nadia Joppen)
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Krefeld. „Uns geht es gut. Da sollte man anderen helfen, denen es nicht gut geht“ – aus diesem Grund waren jetzt Karin und Karl Kuckels vom „Fischelner Fahrradhandel“ mit Sohn Florian zum stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld gekommen.

Die drei brachten eine Spende von 450 Euro, „das Ergebnis eines Jahres aus der Kaffeekasse, die eigentlich eine Spendenkasse ist“, beschrieb es Karl Kuckels. Sie hätten ihren Kunden immer erklärt, dass sie das Geld für einen guten Zweck sammeln, „dann haben fast alle aufgerundet und sogar noch ein bisschen mehr gegeben“, so Karin Kuckels. Zwei Kundinnen hätten immer das Kupfergeld in einem Beutel gesammelt und als Spendenbeitrag in das Geschäft an der Niederbruch-Straße gebracht. „Die Fischelner Volksbank hat uns auch unterstützt. Als die Mitarbeiter erfuhren, dass wir für einen guten Zweck sammeln, haben sie das Kleingeld ohne Gebühr durch den Zählautomaten laufen lassen“, sind die drei außerdem für eine weitere Hilfe dankbar. Mit der offiziellen Spendenübergabe wollten sie ihren Kunden zeigen, dass sie ihre Zusage auch einhalten.

Anja Claus, die Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs, war dankbar für diese Hilfe aus der Königshofer Nachbarschaft. Sie schilderte den Besuchern, welche Besonderheiten die Kinder- und Jugendhospiz-Arbeit hat: Kinder, die nur eine verkürzte Lebenserwartung haben, und ihre Familien werden als Gesamtheit gesehen und versorgt – stationär und ambulant, mit einer qualifizierten Kinderkrankenpflege, aber auch mit Angeboten für Eltern und Geschwisterkinder, damit diese nicht zu kurz kommen. „Es ist so, dass die Kinder versterben werden – aber bis dahin sollen sie mit ihren Familien eine gute Zeit haben, in der viel gelacht und Abwechslung geschaffen wird“, fasste Anja Claus zusammen.

Eine Hausführung war in Zeiten von Corona nicht möglich, aber nach den Erklärungen waren die Besucher überzeugt, dass ihre Spende einen guten Zweck erfülle. Sie hatten zu der Geldspende noch eine tolle Überraschung mitgebracht: Zwei Kinderlauflernräder aus Holz – eins in pink mit Schmetterling und eins in schwarz mit Ornamenten. „Die sind hervorragend für die inklusive Großtagespflege und die Kita geeignet – Herzlichen Dank dafür“, freute sich Anja Claus über die Geschenke.

InfoKlick: www.drk-schwesternschaft-kr.de

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