Stellvertretend für die Mitarbeitenden begleiteten Seelsorgerin Schwester Marlies, Stationsleiterin Josefa Vaccaro-Notte und Oberärztin Ursula Wiesel den Bischof durch das Gebäude (Foto: St.-Clemens-Hospital)
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Geldern. Anfang Dezember werden die ersten Zimmer belegt

Nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit ist das neue Bettenhaus des St.-Clemens-Hospitals bezugsfertig. „Wir sind sehr froh, dass die Arbeiten ohne nennenswerte Verzögerung umgesetzt werden konnten. Dafür bedanke ich mich bei allen Beteiligten“, sagt der Kaufmännische Direktor Christoph Weß. Die Bauabnahme steht nun unmittelbar bevor. Bis Monatsende werden noch letzte Arbeiten umgesetzt. Dann stehen die neuen Stationszimmer für Patienten zur Verfügung.

Der Teilneubau bietet Platz für 156 der insgesamt 305 Betten des Krankenhauses. Im Erdgeschoss ist eine interdisziplinäre Wahlleistungsstation untergebracht. Die Stationen im ersten und zweiten Obergeschoss werden zunächst durch die internistischen und chirurgischen Abteilungen genutzt. „Uns stehen noch einige Jahre bevor, in denen sich die Stationszuordnung immer wieder ändern wird. Nach dem Bezug des Teilneubaus werden wir den Altbau nach und nach modernisieren, sodass wir unseren Patientinnen und Patienten am Ende in allen Bereichen einen vergleichbaren Komfort bieten können“, so Weß weiter.

Komfort heißt in diesem Fall: geräumige Zimmer mit wohnlicher Ausstattung und eigenem Bad. Ein Sichtschutz zwischen den Betten sorgt für mehr Privatsphäre, die Fußbodenheizung für ein angenehmes Raumklima.

Einer der Ersten, der einen Blick in das neue Bettenhaus werfen konnte, war Weihbischof Rolf Lohmann. Im Rahmen einer kleinen Feier segnete er das Gebäude und damit auch die Menschen, die darin arbeiten oder medizinisch versorgt werden. „Wir hätten gerne mit allen gefeiert: Mit den Mitarbeitenden, die auch unter der hohen Belastung aktuell ihr Bestes geben, mit den Baufirmen, auf die wir uns jederzeit verlassen konnten und mit den Geldrianern, denen wir unser Bettenhaus im Rahmen eines Tages der offenen Tür vorstellen wollten“, betont Weß. Leider macht die Pandemielage einen Strich durch die Planung. Eine Segnung allerdings war den Verantwortlichen wichtig. Schließlich steht das St.-Clemens-Hospital zu seinen christlichen Wurzeln und Werten.

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