CDU-Ratsherr Dennis Schleß an der Bushaltestelle Moltkestraße/Königsbergerallee in Duissern (Foto: privat)
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Duisburg. Das Thema brennt schon seit über einem Jahr vielen Menschen in Duissern unter den Nägeln: Der Wegfall der Bushaltestelle Moltkestraße aus dem aktuellen Nahverkehrsplan der Stadt Duisburg. Sie galt für viele Bürgerinnen und Bürger als zentraler Punkt, um unter anderem zu ihren medizinischen Einrichtungen im Stadtteil sowie in die Innenstadt zu gelangen. Obschon das Wartehäuschen an der Königsbergerallee noch steht, wird es nicht mehr wie früher von der Buslinie 944 angefahren, was insbesondere ältere und gehbehinderte Anwohner vor Probleme stellt.

Bürgereingaben des Duisserner Bürgervereins samt Unterschriftenlisten an die Verwaltung und auch ein gemeinsamer Antrag von SPD und CDU in der Bezirksvertretung Mitte für den Erhalt der Bushaltestelle blieben bislang ohne gewünschten Erfolg. Aktuelle Auskünfte von Seiten der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) nähren allerdings die Hoffnung, wie CDU-Ratsherr Dennis Schleß berichtet.

„Aufgrund einer Bürgeranfrage, bei der es allerdings um das Aufheben des Parkverbotes im besagten ehemaligen Haltestellenbereich ging, setzte ich mich mit der DVG in Verbindung, um den Stand der Dinge zu klären. Mir wurde erstaunlicherweise mitgeteilt, dass derzeit eine Wiederaufnahme der Haltestelle Moltkestraße in den Nahverkehrsplan geprüft werde und das Parkverbot deshalb vorerst bestehen bleibe“, so der Duisserner Ratsherr und ergänzt: „Es besteht also die begründete Hoffnung, dass die Haltestelle Moltkestraße künftig wieder angesteuert werden könnte. Das würde eine enorme Verbesserung für die Anbindung der Duisserner an den ÖPNV bedeuten. Daher werde ich mich gemeinsam mit den CDU-Bezirksvertretern auch weiterhin für die Wiederaufnahme der Haltestelle Moltkestraße in den Nahverkehrsplan einsetzen.“

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