(Foto: Bundespolizei)
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Mönchengladbach. Ein junger Mann (19) führte am Montagabend (16. November) um 18.35 Uhr circa 100 Gramm Marihuana mit sich, als er ohne einen Mund-Nasen-Schutz, im Mönchengladbacher Hauptbahnhof, der Bundespolizei in die Arme lief. Nun muss sich der 19-Jährige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Aufgefallen ist der guineische Staatsangehörige, weil er den Hauptbahnhof Mönchengladbach passierte ohne einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Eingesetzte Bundespolizisten sprachen den 19-Jährigen auf sein Fehlverhalten an. Er wurde zunehmend nervöser und gab an seine Zugverbindung nehmen zu müssen. Während die Personalien überprüft wurden, nahmen die Beamten einen süßlichen Geruch wahr. Bei einer Durchsuchung wurde in seiner Jackentasche eine Verschlusstüte mit 2 Gramm Marihuana aufgefunden. Er verneinte weiteres Betäubungsmittel. Die ausgefüllte Bauchtasche seines Pullovers ließ die Beamten allerdings anderes vermuten. Die Uniformierten zogen Marihuana in einer Menge von 102 Gramm brutto, in Frischhaltefolie eingewickelt, aus der Seite dieser Pullovertasche heraus.

Die Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und beschlagnahmten das Betäubungsmittel. Dem Kriminalkommissariat wurde der Vorgang übergeben. Ein Strafverfahren wegen des Handels mit Betäubungsmitteln wurde eingeleitet. Am Folgetag wurde der 19-Jährige aus dem Polizeigewahrsam entlassen. (ots)

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