Rieke Stoverink (Foto: privat)
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Mönchengladbach. Es ist ein viel zu oft gesehenes Bild: In einst blühenden Innenstädten erhalten immer mehr geschlossene Lädenfronten Einzug. Der Einzelhandel hat mit der Ablösung durch den Onlinehandel zu kämpfen. Rieke Stoverink, Absolventin am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein, hat sich in ihrer Masterarbeit mit dieser Thematik auseinandergesetzt und war damit deutschlandweit unter den zehn besten Masterarbeiten im Supermaster-Wettbewerb des Magazins „Wirtschaftswoche“.

Mit ihrer Arbeit „Wie durch Marketing eine ökonomische und imagemäßige Aufwertung der Innenstädte und Einzelhändler erzielt werden kann“ wurde die Düsseldorferin aus über 200 Einreichungen ausgewählt, um ihre Idee vor einem Kreis aus Spezialisten zu pitchen. Neben Investor Frank Thelen war unter anderem BASF-Vorständin Saori Dubourg Teil der Jury.

Stoverinks Ansatz, sich im Städtemarketing auf die eigenen Fähigkeiten und einer Belebung der Stadt von innen heraus zu besinnen, kam bei der Jury gut an, reichte aber leider nicht für den finalen Sieg und das Preisgeld von 25.000 Euro. Für die 25-jährige war das am Ende aber gar nicht so wichtig: „Für mich war der Wettbewerb eine furchtbar lehrreiche und sehr interessante Erfahrung. Vor allem war es spannend zu sehen, mit welchen Themen sich andere Teilnehmer auseinandergesetzt haben.“

Rieke Stoverink studierte bis Mai 2019 Business Management an der Hochschule Niederrhein. Betreut wurde ihre Arbeit von dem Lehrbeauftragten Harald F. Ross und Prof. Dr. Ingo Bieberstein. Sie erhielt sowohl im mündlichen wie im schriftlichen Teil der Prüfung die Bestnote 1.0. Heute ist sie als Junior Project Managerin in Düsseldorf tätig.

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