v. li.: Benjamin Goertz, Fa. Swarco, Oberbürgermeister Daniel Schranz, Ricarda Mauksch, stellv. Bereichsleiterin Mobilität, und Jenny Wegmeyer, Teamleiterin Verkehrstechnik (Foto: Stadt Oberhausen)
Anzeigen

Oberhausen. Mit einem „Klick“ auf dem Laptop hat Oberbürgermeister Daniel Schranz auf der Sterkrader Bahnhofstraße neben dem Hirsch Center das neue digitale Verkehrsmanagementsystem gestartet. Zum Aufbau dieses Systems sind im gesamten Oberhausener Stadtgebiet Verkehrsdatenerfassungssysteme installiert. Dazu wurden beispielsweise Sensoren eingebaut. Zusätzlich wurden und werden LED-Infotafeln aufgestellt, um die gewonnenen Verkehrsinformationen den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Über die Tafeln werden etwa Reisezeiten angezeigt oder auch Infos über Baustellen oder Störungen im Verkehrsablauf, inklusive Empfehlungen, wie man diese vermeiden kann. Langfristiges Ziel ist es, den Durchgangsverkehr zu minimieren und auf die Autobahnen zu verlagern. Weitere acht Standorte folgen bis Jahresende, zwei im nächsten Jahr.

Mit großer Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) schafft es die Stadt Oberhausen, ergänzend zum dynamischen Wegweisungssystem in der Neuen Mitte, stadtweit an insgesamt zwölf Standorten Verkehrsinfotafeln zu installieren. Zum Aufbau eines digitalen Verkehrsmanagementsystems wurden im gesamten Stadtgebiet Oberhausen geeignete Verkehrsdatenerfassungssysteme installiert. Ziel ist es, mit einer dauerhaften Verkehrsdatenerfassung eine Datengrundlage zu bilden, mit der der Verkehr besser erfasst und gelenkt werden kann. Hierzu hat die Stadt Oberhausen die Installation von Bluetoothsensoren und intelligenten Detektoren zur Fahrzeugerfassung und -klassifizierung installiert.

Durch gezielte Verkehrslenkungsmaßnahmen kann im Anschluss der Verkehr möglichst über alternative Routen gelenkt werden. Langfristiges Ziel ist es, mit einem digitalen Verkehrsmanagementsystem den Oberhausener Durchgangsverkehr zu minimieren und auf die Autobahnen zu verlagern. Die Sensoren sind im gesamten Stadtgebiet verteilt angeordnet. Weiterhin werden die hier gezeigten LED-Infotafeln installiert, um die gewonnenen Informationen der Bevölkerung zugänglich zu machen. Anzuzeigen sind z.B. Reisezeiten oder Informationen über Baustellen oder Störungen im Verkehrsablauf inkl. Handlungsempfehlungen.

„Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein zu den Komponenten Dynamische Wegweisung Neue Mitte, V2X-Steuerung der Rettungsfahrzeuge und der Radrouten App auf dem Weg zur Smart City“,  so Oberbürgermeister Daniel Schranz bei der Vorstellung und Inbetriebnahme der ersten Info-Tafel.

Beitrag drucken
Anzeigen