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Rhein-Kreis Neuss. Eine 60-jährige Frau aus Dormagen, eine 85-jährige Frau aus Jüchen, ein 70-jähriger Mann aus Kaarst, eine 88-jährige Frau aus Neuss und ein 90-jähriger Mann aus Rommerskirchen sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 60. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 1 020 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 64 in einem Krankenhaus. Kreisweit 3 868 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den derzeit mit dem Virus infizierten Personen wohnen 453 in Neuss, je 134 in Dormagen und Grevenbroich, 91 in Kaarst, 79 in Meerbusch, 67 in Rommerskirchen, 38 in Jüchen und 24 in Korschenbroich.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt aktuell für den Rhein-Kreis Neuss bei 119,3. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 4 949 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Zurzeit sind 3 394 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

An der Grundschule „Adam Riese“ in Meerbusch wurde eine Lehrerin positiv auf eine Corona-Infektion getestet, so dass für eine Schulklasse Quarantäne angeordnet werden musste. Am Berufsbildungszentrum Hammfelddamm in Neuss wurde wegen zwei mit Corona infizierten Schülern eine Klasse unter Quarantäne gestellt. Auch an der Adolf-Clarenbach-Schule in Neuss wurde ein Kind positiv auf Corona getestet. Hier stehen alle Kinder der Mittagsbetreuung unter Quarantäne. An der Grundschule Budica in Kaarst mussten eine Gruppe des Offenen Ganztages, ein Mitarbeiter sowie einzelne Kinder einer Klassen unter Quarantäne gestellt werden, da ein Schüler mit dem Coronavirus infiziert ist.

In der Kindertagesstätte „Haus der Erzieher“ in Neuss wurde eine Gruppe unter Quarantäne gesetzt, da eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert ist.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert, sich strikt an die Corona-Regeln zu halten und Kontakte weiterstmöglich zu minimieren: „Unser aller Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell sich das Corona-Virus ausbreitet und wann Beschränkungen wieder gelockert werden können.“ Es gehe jetzt nicht so sehr um die Frage, was alles noch möglich ist, sondern vorrangig darum, Kontakte außerhalb der eigenen Familie deutlich zu verringern und auch nicht Treffen aus dem öffentlichen Raum in die private Wohnung zu verlagern.

Zudem bittet der Landrat, Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen. „Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand, achten Sie auf Handhygiene, tragen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann und lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen. Es gilt jetzt, so wenig Kontakte wie möglich zu haben und in Solidarität gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus anzugehen“, so Petrauschke.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

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