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Mülheim. Vor ca. einem halben Jahr hat sich der Mülheimer Energieversorger medl dazu entschlossen, die Ablesung der Zähler für die Jahresverbrauchsabrechnung den Kunden selbst zu überlassen. Das Ansteckungsrisiko während der Pandemiezeit sollte so gering wie möglich gehalten werden.

Zu diesem Zeitpunkt war noch niemanden bewusst, wie lange uns das Thema Corona noch begleiten wird. Aus gutem Grund hat sich medl also dazu entschlossen, die Ablesung wieder selbst vorzunehmen. „Wir möchten den Aufwand für unsere Kunden so gering wie möglich halten.“, so Jan Hoffmann, Vertriebsleiter der medl GmbH. Die Gesundheit steht dabei weiterhin ganz klar im Vordergrund – für Kunden und Mitarbeiter. „Unsere Ableser werden selbstverständlich mit Masken ausgestattet.“, ergänzt Hoffmann.

Natürlich wird auch respektiert, wenn dem Ableser aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens der Zutritt verweigert wird. In diesem Fall – und wenn wiederholt niemand Zuhause angetroffen wird – hinterlässt der Ableser eine Selbstablesekarte.

Abgelesen werden ca. 10.000 Zähler – überwiegend in Mehrfamilienhäusern mit Gaszentralheizung. Die Ableser sind in der Zeit vom 30.11 bis 11.12., 09:00 bis 18:00 Uhr, im Mülheimer Stadtgebiet unterwegs und tragen einen Mitarbeiterausweis bei sich.

Durch die Häufung der aktuellen Betrugsfälle in Mülheim empfiehlt medl: „Lassen Sie sich den Mitarbeiterausweis des Ablesers vorzeigen! Wer sich dennoch unsicher ist, kann jederzeit beim medl-Kundenservice anrufen und sich rückversichern. Alle Ableser sind namentlich inklusive Telefonnummer im Kundenservice hinterlegt.“

Telefonisch ist der medl-Kundenservice von montags bis donnerstags in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags in der Zeit von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar.

Hintergrund:

Das Ablesen der Zähler ist enorm wichtig, um den genauen Energieverbrauch zu erfassen und so eine ordnungsgemäße Rechnung zu erstellen. Diese Rechnung ist, unter anderen, die Grundlage der Nebenkostenabrechnung. Anhand des aktuellen Verbrauchs errechnet das System gleichzeitig den neuen monatlichen Abschlag für die kommende Abrechnungsperiode. Dieser passt sich an den aktuellen Verbrauch an und hat zum Vorteil, dass es zu keinen starken Abweichungen am Ende einer Abrechnungsperiode kommt. Selbstverständlich kann dieser auf Kundenwunsch angepasst werden.

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