(Foto: privat)
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Wesel. Nicht nur das öffentliche Leben in Wesel ist auf Grund der aktuellen Lage betroffen. Auch lokale Hilfsorganisationen wie die Weseler Feuer- und Rettungswache stehen auf Grund der aktuellen Hygieneregelungen und der damit einhergehenden Abstandsregelungen vor einem räumlichen Engpass.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Wesel arbeiten momentan an einem vorübergehenden Ausweichquartier an der Emmericher Straße. Unterstützt werden sie dabei von den Stadtwerken Wesel, welche hierfür die ehemaligen Umkleide- und Pausenräume der Handwerker, die mittlerweile am Schornacker ansässig sind, zur Verfügung stellen.

Bei den Stadtwerken sollen, vorerst im Zeitraum bis zum 31.03.2021, jeweils 4 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes im 24 Stunden-Dienst, sowie 2 Rettungswagen ihren Dienst verrichten. Außerdem wurde ein bereits bestehendes Zufahrtstor modernisiert, sodass die Feuerwehr es elektrisch und nicht wie bisher mechanisch öffnen kann.

„Selbstverständlich unterstützen wir die Feuerwehr bei einem räumlichen Engpass. In schwierigen Zeiten ist eine gegenseitige Unterstützung enorm wichtig“, so Stadtwerke Geschäftsführer Rainer Hegmann.

„Ich freue mich sehr über die gute und zügige Umsetzung dieser Maßnahme“, sagt Thomas Verbeet, Leiter der Feuer- und Rettungswache Wesel.

Die vor Ort ansässigen Rettungskräfte haben unbürokratisch beim Umbau selbst mit Hand angelegt.

Die Kosten für den Umbau und ggf. Rückbau werden durch den Rettungsdienst der Stadt Wesel selbst übernommen, jedoch unterstützen die Stadtwerke Wesel die Rettungskräfte bei der Planung und machten einen schnellen Umbau möglich.

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