Der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Thomas Mahlberg (Foto: Carsten Paul)
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Duisburg. Mit Besorgnis hat die CDU-Ratsfraktion das negative Abschneiden Duisburgs beim aktuellen Großstädte-Ranking in Deutschland zur Kenntnis genommen. Bei der repräsentativen Umfrage des Brandmeyer Stadtmarken-Monitor 2020 belegte Duisburg im Vergleich unter 50 Großstädten den letzten Platz und wird damit quasi als „unsympathischste Stadt Deutschlands“ ausgewiesen, mit der schlechtesten Marken-Bewertung.

„In den vergangenen Jahren ist viel für eine positive Stadtentwicklung und Außendarstellung in Duisburg geleistet worden. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass das Verhältnis von den tatsächlichen Gegebenheiten und dem Image der Stadt immer noch sehr unausgewogen ist. Klar ist aber, Duisburg ist viel besser aufgestellt, als es sein kolportiertes negatives Image vermuten lässt“, bemerkt Thomas Mahlberg, Duisburger CDU-Ratsfraktionsvorsitzender.

Um Duisburg durch kluge Stadtentwicklung in Zukunft noch liebens- und lebenswerter zu machen, ist es allerdings wichtig, auch das Image entsprechend positiv zu wandeln und den „echten“ Qualitäten anzupassen. Denn nicht zuletzt für Investoren sind neben den harten Standortfaktoren eines Ortes auch das Image entscheidend für ein Investment oder eine Ansiedlung. So begrüßt die CDU-Ratsfraktion auch ganz klar die Bestrebungen, dass die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing in Duisburg künftig unter einem Dach operieren.

„Die tatsächlichen Gegebenheiten und das Image Duisburgs müssen positiv weiterentwickelt zur Deckungsgleichheit gebracht und dann auch so kommuniziert werden. Mit dem Schritt, die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing zu verknüpfen, wird dies besser gelingen. Dann steht Duisburg am Ende auch in besagten Rankings besser dar, bei denen subjektive Wahrnehmungen und objektive Gegebenheiten doch stark auseinanderfallen“, so der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende.

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