Daniel Rinkert (Foto: privat)
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Neuss/Grevenbroich/Dormagen/Rommerskirchen. SPD Rhein-Kreis Neuss hält kurze Wahlkreiskonferenz zur Wahl ihres Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Neuss I (Wahlkreis 108) ab

Die SPD Rhein-Kreis Neuss hat am Mittwoch ihre Wahlkreiskonferenz zur Wahl ihres Bundestagskandidaten für den Bundestagswahlkreis Neuss I abgehalten. Unter strenger Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen haben sich knapp 70 Delegierte zur Wahl in der Gustorfer Turnhalle eingefunden. Die Tagesordnung wurde wegen der Corona-Pandemie stark gekürzt und auf die wesentlichen Vorgänge einer Wahlkreiskonferenz beschränkt. Bürgermeister Klaus Krützen hat Daniel Rinkert, Vorsitzender der SPD-Rhein-Kreis Neuss und Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Grevenbroicher Stadtrat, vorgestellt.

Daniel Rinkert (32) ist Diplom-Jurist und lebt in Grevenbroich-Neurath. Er geht mit drei Kernthemen in den kommenden Bundestagswahlkampf, die insbesondere Antworten auf die Herausforderungen einer Welt im Wandel liefern sollen. Aus seiner langjährigen kommunalpolitischen Arbeit, unter anderem 11 Jahre Mitglied im Rat der Stadt Grevenbroich, weiß er um die Bedeutung von starken Kommunen, die für ihn das Fundament unserer Gesellschaft bilden. Daher müsse der Bund den Kommunen stärker unter die Arme greifen und die Altschulden erlassen. Weitere Ideen von Rinkert sind ein 100 Milliarden-Euro Investitionsprogramm und einen Plan zur Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Der Grevenbroicher ist im Schatten der Braunkohlekraftwerke in Neurath und Frimmersdorf aufgewachsen und ist damit sehr eng verbunden mit dem Strukturwandel im Rhein-Kreis Neuss. Rinkert möchte „weniger über Ausstiege und Schlusspunkte, sondern mehr um einen Aufbruch reden, denn der Rhein-Kreis Neuss kann mit der richtigen Politik ein Gewinner der Energiewende werden. Wir müssen den Menschen in diesem Wandel Sicherheit geben und Perspektiven aufzeigen.“ Deshalb möchte Daniel Rinkert im Bundestag innovative Wirtschaftspolitik betreiben und die Energiewende zum Fortschritt für die Beschäftigen und Wohlstand für die vielen im Rhein-Kreis Neuss machen. Daniel Rinkert setzt sich deshalb für massive Investitionen in Forschung und Bildung und für die Gründung einer öffentlichen Hochschule im Kreis ein.

Sein dritter Schwerpunkt bildet ein modernes Europa. Europa ist für Daniel Rinkert eine Herzensangelegenheit, da er in mehreren Punkten in seinem Leben den Umbruch in Europa erlebt hat. Rinkert betonte in seiner Rede die Bedeutung eines entschlossenen, starken, offenen, solidarischen, entschiedenen und einigen Europa, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Europa hat für Daniel Rinkert auch in der aktuellen Krise eine zentrale Bedeutung, „denn schonungslos legt das Coronavirus weltweit die Schwächen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaften offen. Es schert sich dabei nicht um Grenzen, nationale Befindlichkeiten und Ideologien. Nur mit europäischer Zusammenarbeit und Solidarität können wir daher diese dramatische Krise bewältigen.“

Daniel Rinkert setzt sich für Themen ein, die ihn in seinem Leben geprägt haben. Er verbindet persönliche Erfahrungen mit seinen Visionen für die Zukunft und möchte diese zusammen mit der Bevölkerung verwirklichen. Ihm war es immer wichtig Politik gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu betreiben. Deshalb betont er: „Ich möchte Kümmerer und Ansprechpartner für die Menschen in Dormagen, Grevenbroich, Neuss und Rommerskirchen werden. Ich will zuhören, Sorgen und Nöte ernst nehmen und gemeinsam mit den Menschen im Wahlkreis die Zukunft gestalten.“ Daniel Rinkert wurde schließlich ohne Gegenkandidat mit großer Mehrheit gewählt.

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