Chefarzt Dr. Lukas Bergstein, die Pflegerische Leiterin der ZNA Maria-Lina Riggio und Klinikgeschäftsführerin Claudia Meßthaler (v.l.) in den neuen, hellen und offenen Räumlichkeiten (Foto: Helios)
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Duisburg. Mit der Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme (ZNA) an der Helios St. Anna Klinik Duisburg in Huckingen endet eine zweijährige Interimszeit. Dr. Lukas Bergstein, Chefarzt der ZNA, hat ebenfalls allen Grund zur Freude: „Das offene Raumkonzept mit durchgehender zentraler Patientenüberwachung und 16 mobilen Arbeitsplätzen ermöglicht eine schnelle Beurteilung sowie Versorgung der Patienten.“

Die neue ZNA wird allen medizinischen Ansprüchen gerecht und verfügt über eine technische Ausstattung, die schnelles Handeln zum Wohl der Patienten ermöglicht. Dr. Bergstein, der seit vielen Jahren in der Notfallmedizin verantwortlich tätig ist, weist daraufhin, dass im Ernstfall Schnelligkeit und Sorgfalt gleichermaßen von Bedeutung sind. „Die vorab immer durchgeführte Triage stellt sicher, dass keine schweren Erkrankungen übersehen werden und eine zeitgerechte Behandlung initiiert wird. Ein Schockraum auf neuestem technischen Niveau zur Versorgung lebensgefährlich erkrankter oder verletzter Patienten komplettiert die Ausstattung unserer ZNA“, erläutert er. Unter Triage werden in der Notfallmedizin Verfahren verstanden, die bei Verletzten oder Erkrankten eine schnelle und orientierende Einteilung der Betroffenen in unterschiedlich priorisierte Kategorien zulässt.

Die Erfahrungen aus der Interimsambulanz hätten gezeigt, dass man durch diese effektiven Prozesse die Warte- und Behandlungszeiten für die Patienten deutlich verkürzen und somit deren Zufriedenheit steigern werde, ist das gesamte Team in der Zentralen Notaufnahme überzeugt. Zufriedenheit ist auch ein Begriff, den Maria-Lina Riggio gerne aufgreift. Die Pflegerische Leiterin der ZNA am „St. Anna“ ist seit einem Vierteljahrhundert dort tätig und erinnert sich an ihre Anfänge: „Die Notaufnahme bestand damals aus einem einzigen Raum. Im Laufe der Zeit wurden dann Schritt für Schritt die notwenigen Erweiterungen und Veränderungen vorgenommen. Ja, und jetzt sind wir wirklich zufrieden.“

Das wurde auch deutlich, als das gesamte ZNA-Team beim Umzug mit angepackt hat. Das habe sogar Spaß gemacht und war bezeichnend für den dort herrschenden Teamgeist. Und noch eines hält sie für wichtig: „Die 16 Patientenplätze sind durch Sichtschutz voneinander getrennt, sodass die Privatsphäre der Patienten gewährleistet wird.“ Zudem verfügt die neue ZNA über eine großzügige Halle, in die die Rettungswagen fahren. Bei Sturm, Kälte und Regen sei das sehr wichtig, betont Klinikgeschäftsführerin Claudia Meßthaler. Die Patienten und Sanitäter gelangen schnell und trockenen Fußes in die Behandlungsräume. „Diese und künftige Baumaßnahmen sowie Neustrukturierungen“, so betont Claudia Meßthaler, „kommen sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitenden zugute.“ Deshalb freut sie sich, dass jetzt auch der neue großzügige Eingangsbereich der Helios St. Anna Klinik Duisburg in Betrieb genommen wird.

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