Frank, Nadine und Jennifer Krajewski sowie Stefan Zimkeit MdL (Foto: Büro Zimkeit)
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Dinslaken. Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit hat sich im „Lifefit“-Fitnesscenter mit Frank, Jennifer und Nadine Krajewski getroffen und mit ihnen über die Folgen der Pandemie gesprochen. Frank Krajewski machte deutlich, dass sie momentan nur Reha-Kurse anbieten dürfen, während der Fitness- und auch der Gesundheitsbereich geschlossen sind. „Lifefit“ habe viele Kundinnen und Kunden, die zwischen 60 und 80 Jahren alt sind, für deren Immunsystem und Beweglichkeit gezielte Angebote gemacht werden.

Jennifer Krajewski erzählte, dass zu ihnen gerade auch die Corona-Risikogruppen kommen, um etwas für ihre Gesundheit zu tun. „Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ zählte sie auf. Eine sehr lange Unterschriftenliste, die die Familie Krajewski an den Abgeordneten übergab, zeigt, dass auch sehr viele der Gäste die vorübergehende Schließung von „Lifefit“ bedauern.

Stefan Zimkeit bat um Verständnis darum, dass Freizeitangebote geschlossen sein müssen, um die Kontakte zu reduzieren. Gleichzeitig würde er es begrüßen, wenn Kurse stattfinden könnten, die von den Krankenkassen bezahlt werden und an denen man mit einer ärztlichen Verordnung teilnimmt. Zimkeit versprach, im Gesundheitsministerium diesen Missstand anzusprechen und nach Lösungsvorschlägen zu fragen.

Nadine Krajewski wies auf die detaillierten Hygiene- und Abstandskonzepte hin, die sie in ihren großen Hallen schon vor einem halben Jahr eingeführt haben. „Der Zulauf in den Sommermonaten war trotzdem nur ein Drittel“, wies sie auf die großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hin, in denen das Fitnesscenter bereits vor der erneuten Schließung stand. Stefan Zimkeit kündigte an, sich im Landtag für gezielte Hilfsprogramme einzusetzen. „Wo die vom Bund kommenden Gelder nicht ausreichen, muss das Land mit seinem eigenen Rettungsschirm für ergänzende Unterstützung sorgen.“

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