Scheckkartenmesser (Foto: Bundespolizei)
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Düsseldorf. Am vergangenen Wochenende (4./5./6. Dezember) richtete die Bundespolizei im Düsseldorfer Hauptbahnhof eine Waffenverbotszone ein. Damit sollte ein Mitführen von gefährlichen Gegenständen reduziert und die Öffentlichkeit sensibilisiert werden.

Bundespolizistinnen und Bundespolizisten führten Kontrollen nach gefährlichen Gegenständen und Waffen im Rahmen von verstärkten Bestreifungen durch.

Insgesamt kontrollierte die Bundespolizei im Verbotszeitraum der Allgemeinverfügung 173 Personen. Aufgefunden und sichergestellt wurden 10 gefährliche Gegenstände. Darunter fielen eine Nagelfeile, eine Axt, ein Metallzahnrad, ein Multitool, ein Cuttermesser und ein Teleskopschlagstock. Von besonderer Gefährlichkeit waren ein aufgefundenes Einhandmesser, ein Faustmesser und ein Scheckkartenmesser zu verzeichnen. Unter den gefährlichen Gegenständen befand sich zudem ein Polenböller, weshalb die Entschärfer der Bundespolizei zum Einsatz kamen. Neun Zwangsgelder wurden angedroht und ein Platzverweis ausgesprochen.

Der Großteil der Reisenden und Besucher des Düsseldorfer Hauptbahnhofs hielten sich an das Verbot. Mit diesem Einsatz sollte erneut ein Signal gegen Gewalt gesetzt werden. Vor allem gegen Gewalt mit gefährlichen Gegenständen, wie Messern. Aufgrund von Gesprächen mit einigen Reisenden konnte herausgestellt werden, dass die Präsenz wie auch die Kontrollmaßnahmen als sehr positiv empfunden wurden. (ots)

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