v.l. Axel Lambertz, Nico Lambertz und Dirk Martin (Foto: privat)
Anzeigen

Oberhausen. Familienbetrieb meistert die Corona-Krise durch großes Engagement und Einfallsreichtum

Das Schuhfachgeschäft Lambertz an der Bahnhofstraße in Oberhausen Sterkrade ist eine feste Institution im Oberhausener Norden. Neben modischer Schuhbekleidung für alle Altersgruppen macht besonders der Bereich Orthopädie-Schuhtechnik das Fachgeschäft aus. Im Jahr 2018 konnte das Team rund um Inhaber Axel Lambertz bereits den 100. Geburtstag des Familienbetriebes feiern.

Doch seit März 2020 ist auch bei Familie Lambertz und ihrem Team alles anders. Der erste von der Bundesregierung beschlossene Lockdown führte zu einer fünfwöchigen Schließung des Schuhmodengeschäftes und stellte alle Beteiligten vor nie geahnte Herausforderungen.

Es war zu dieser Zeit, als bei Dirk Martin, Fachberater im Bereich Electronic Banking der Stadtsparkasse Oberhausen, das Telefon klingelte. Herr Martin betreut Axel Lambertz bereits seit Langem bei allen Fragen rund um Kartenzahlungsgeräte. Diese sind seit vielen Jahren nicht mehr aus dem Kundengeschäft wegzudenken – auch das Schuhmodengeschäft Lambertz arbeitet schon lange mit einem stationären Kartenzahlgerät. „Bis zu 75% aller Zahlungen erfolgen bei uns mittlerweile mit Karte“, erzählt Geschäftsführer Axel Lambertz.

Diesmal hatte sich sein Team etwas ganz Besonderes ausgedacht, um die Kundinnen und Kunden auch während der Corona-Krise optimal versorgen zu können. Mit Hilfe eines neuen, mobilen und kontaktlosen Kartenzahlungsgerätes der Stadtsparkasse Oberhausen und des betriebseigenen E-Bikes wurde ein „Schuh-Lieferservice“ aufgebaut. Die Schuhe wurden professionell fotografiert, mit einer Nummer versehen und über das soziale Netzwerk Facebook auf der Firmenseite des Schuhmodengeschäftes beworben. Die Resonanz war überwältigend, die Klickzahlen schossen in die Höhe und die digitalen Bestellungen stiegen kontinuierlich an.

Durch die Nutzung des kontaktlosen, mobilen Zahlungsgerätes konnten die Kundinnen und Kunden ihre gelieferte Ware unter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionen komfortabel vor der eigenen Haustür bezahlen. Bis zu einem Betrag von 50 Euro ist dies sogar ohne Eingabe der PIN möglich. Mittlerweile wird das neue Kartenzahlgerät auch regelmäßig von der Praxis für Podologie genutzt, die Christiane Lambertz im gleichen Gebäude betreibt. „Wir machen alles mit der Sparkasse“, sagt Axel Lambertz überzeugt und Dirk Martin ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Familie Lambertz ist schon immer sehr angenehm und unkompliziert gewesen. Ich bin überzeugt, dass sie durch ihr großes Engagement und ihre Kreativität diese Krise gut überstehen werden.“

Die Zukunft des Schuhmodengeschäftes ist fachlich bereits gesichert: Nico, der älteste Sohn von Christiane und Axel Lambertz, ist ausgebildeter Orthopädieschuhtechniker und arbeitet voll im Familienbetrieb mit – Schuhmode Lambertz geht damit erfolgreich in die fünfte Generation.

Beitrag drucken
Anzeigen