Simone Santos Simoes (mi.), Managerin des A.I. Fitness Clubs Krefeld, und ihre Mitarbeiterin Andrea Köppl (re.) brachten die Spende zu Anja Claus (li.; Leiterin stups-KINDERZENTRUM) (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld / Nadia Joppen)
Anzeigen

Krefeld. Die Fitness-Branche gehört zu den Bereichen, die durch die Corona-Pandemie besonders betroffen sind: Monatelange Schließungen haben zu erheblichen Einnahmeverlusten geführt.

Trotzdem wollen die Teams der „All inclusive Fitness-Studios“ in Krefeld und Oberhausen ihre Spendenaktion zugunsten der Kinder- und Jugendhospiz-Arbeit durchführen. Simone Santos Simoes, Managerin des A.I. Fitness Clubs an der Gutenbergstraße in Krefeld, und ihre Mitarbeiterin Andrea Köppl brachten jetzt eine Spende von 2000 Euro sowie Spielzeug, Kindertisch und -stühle, Hörspiele auf CD … zu Anja Claus, der Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs.

Der Hintergrund: Simone Santos Simoes hatte Anfang Oktober – noch vor dem zweiten Corona-Lockdown – mit ihrer Kollegin Ina Liedtke, die das A.I. Fitness Oberhausen leitet, einen Charity-Jumping-Marathon organisiert: Die Clubmitglieder konnten Tickets für ein bis zu dreistündiges Trainingsevent auf den rund 60 Jumping Fitness Trampolinen im Studio Oberhausen kaufen. Den Verkaufserlös spendet das Unternehmen – aufgerundet durch einen weiteren Betrag. Insgesamt kamen so 4000,- Euro zusammen, die je zur Hälfte an das stups-KINDERZENTRUM und an das ambulante Kinderhospiz Möwennest aus Oberhausen gehen.

Es sei ihr wichtig, diese Aktion trotz der schwierigen Zeit für das Unternehmen umzusetzen, so Simone Santos Simoes: „Unsere Arbeit definiert sich ganz anders. Wir sind die Gesunden und Starken, da können wir gut auch einmal etwas abgeben an die, denen es nicht so gut geht“.

Anja Claus freute sich sehr über die Spende: „Ich habe bei dem Event die Ausdauer Ihrer Mitglieder sehr bewundert. Für mich sah es sehr anstrengend aus“. Sie erklärte den Besucherinnen, wie im stups-KINDERZENTRUM die Hospiz-Arbeit für Kinder und Jugendliche, die pädagogische Arbeit in der Kita und die Beratung und Unterstützung der Familien mit einem lebenslimitierend erkranken Kind ineinander greifen. „Um die Situation aller zu erleichtern, bieten wir vieles an, was nicht über den Pflegesatz der Krankenkassen finanziert wird. Unter anderem dafür benötigen wir die Spenden aus der Bürgerschaft“, erklärte sie. Die Besucherinnen waren beeindruckt von der Schilderung und meinten: „Die Organisation des Marathons war viel Arbeit, es hat aber auch viel Spaß gemacht. Gerne werden wir, wenn die Zeiten wieder normal sind, weitere Benefiz-Events organisieren“, so die Krefelder Ai Clubleitung.

InfoKlick: www.drk-schwesternschaft-kr.de

Beitrag drucken
Anzeigen