(Foto: St.-Clemens-Hospital)
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Geldern. St.-Clemens-Hospital freut sich über die 1.000ste Geburt im Jahr 2020

Lio ist etwas ganz Besonderes. Nicht nur, weil er besonders süß ist. Seine Geburt ist die 1000ste Entbindung im St.-Clemens-Hospital in diesem Jahr.

Der kleine Geldrianer kam am 10.12.2020 um 11:38 Uhr zur Welt. Ganze 3.780 g bringt er auf die Waage, seine Größe bemisst sich auf 55 cm. Für Mutter Carina und Vater Andreas ist er das vierte Kind. Zu Hause warten bereits Mika (9), Lana (5) und Frida (1), die ihren Bruder gerne kennenlernen möchten. Bis dahin sind es aber noch ein paar Tage. Denn Mutter und Kind wollen bis zur U2 im Krankenhaus bleiben. Den dritten Advent wird die Familie dann gemeinsam feiern.

Begleitet hat die Geburt Johanna Kleibert, eine von insgesamt 19 Hebammen im Gelderner Krankenhaus. Sie und ihre Kolleginnen stellen sicher, dass werdende Mütter zu jeder Zeit von einer erfahrenen Geburtshelferin begleitet werden. „Wenn die Frauen glauben, dass es losgeht, können sie kommen. Ohne Anmeldung, egal ob vormittags oder nachts, unter der Woche, am Wochenende oder auch an Weihnachten. Unser Kreißsaal ist durchgehend besetzt.“ Natürlich stehen sie den Frauen auch vor oder nach der Geburt unterstützend zur Seite, zum Beispiel bei Schwangerschaftsbeschwerden oder zur Kontrolle im Wochenbett.

Während die Mutter auf die Fürsorge von Hebammen, Ärzten und Pflegekräften der geburtshilflichen Abteilung vertrauen kann, steht für Lio im Hintergrund das Team der Kinderklinik bereit. Zwar bleiben die Babys wenn möglich bei ihren Müttern auf der Wöchnerinnenstation, doch Kinderkrankenpflegerinnen und Ärzte sind da, wenn Hilfe benötigt wird. Schaltzentrale für alle Leistungen rund ums Kind ist das Neugeborenenzimmer. Hier erhalten Erstgebärende Anleitung für die Versorgung ihres Kindes, hier finden alle Untersuchungen statt und hier können sich Mütter und Kinder in ein ruhiges Stillzimmer zurückziehen. Pflegende und Ärzte haben dabei ein Auge darauf, ob es den Kindern gut geht. Im Notfall werden die Säuglinge auf der Neugeborenenintensivstation weiter betreut.

Zum Glück brauchen Lio und Mama Carina diese Unterstützung nicht. Der Kleine ist putzmunter und dank der drei älteren Geschwister macht seiner Mutter in Sachen Kinderversorgung keiner so leicht etwas vor. Dennoch genießt sie es, die erste Zeit allein mit ihrem Jüngsten im St.-Clemens-Hospital zu verbringen. „So kann ich noch etwas Kraft tanken für die nächste Zeit“, sagt sie augenzwinkernd.

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