Der Kreissynodalvorstand (v.l.n.r.) - vordere Reihe: Helmtrud Beisler, Kirchengemeinde Lank - Wolfgang Hoesch, Kirchengemeinde St. Hubert - Guntram Teichgräber, Kirchengemeinde Krefeld-Süd - Michael Ehmann, Kirchengemeinde Anrath-Vorst - Pfarrer Axel Stein, Assessor, Kirchengemeinde Süchteln. - hintere Reihe: Pfarrerin Petra Vahrenhorst, 1. stellv. Skriba, Berufsschulpfarrerin in Dülken - Hans-Henning von Bassewitz, Kirchengemeinde Viersen - Pfarrerin Doerthe Brandner, 2. stellv. Skriba, Kirchengemeinde Hüls - Superintendentin Dr. Barbara Schwahn - Pfarrer Christoph Tebbe, Skriba, Kirchengemeinde Krefeld-Nord. Nicht auf dem Bild: Rüdiger Leibauer aus der Kirchengemeinde Grefrath und Dr. Claudia Wenzel-Freudenberg aus der Kirchengemeinde Viersen (Foto: Bettina Furchheim)
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Krefeld/Kreis Viersen. Mache dich auf und werde Licht

Bei der Synode im November wurden die “Neuen” gewählt, weitere in ihren Ämtern bestätigt. Die Mitglieder des Kreissynodalvorstandes (KSV) des Evangelischen Kirchenkreises Krefeld-Viersen. Jetzt wurden sie in einem feierlichen Gottesdienst durch Superintendentin Dr. Barbara Schwahn in ihr Amt eingeführt. “Mache dich auf und werde Licht” – diese Aufforderung zog sich durch den gesamten Gottesdienst in der festlich erleuchteten Friedenskirche am Luisenplatz in Krefeld. Verabschiedet wurden Pfarrer Mischa Czarnecki aus Dülken als 2. stellvertretender Skriba und Annelie Wulff aus Krefeld als 1.Synodalälteste. Vier Jahre gehörte Czarnecki dem KSV an, Wulff war 16 Jahre im Leitungsgremium des Kirchenkreises vertreten. Zunächst vier Jahre als stellvertretendes Mitglied, seit 2008 als 1. Synodalälteste. “Aus meiner Gemeinde Alt-Krefeld war lange Jahre jemand im KSV”, erinnert sich Wulff. “Als Herr Raff ausschied, wollte ich gerne mitmachen.” Sie wurde gewählt und war zudem für die Kirchengemeinden Kempen, St. Hubert und Tönisberg zuständig, wie bereits ihr Vorgänger.  “Ich war immer parallel Mitglied im Presbyterium meiner Gemeinde”, sagt Wulff, die im Hauptberuf als Lehrbeauftragte für technisches Englisch an der Fachhochschule Niederrhein arbeitet. “Dadurch war ich mit gewissen Sachen aus der Arbeit des KSV vertraut.” Auch seien die Sitzungen durch die hauptamtlichen Kollegen und die Verwaltung gut vorbereitet gewesen. Deshalb sei der Zeitaufwand nicht zu hoch gewesen. Jugendarbeit – Ökumene – Bewahrung der Schöpfung – das waren besondere Schwerpunkte von Annelie Wulff: “Jugendarbeit ist schon mein Ding. Auch konnte ich hier meine Verbindung zur Politik nutzen.”  Gerne hätte die 60-jährige im KSV weiter mitgearbeitet. Doch bei der Kommunalwahl wurde sie für “Die Grünen” in den Rat der Stadt Krefeld gewählt. Ihre Zeit reicht nicht für beides. Eine Ausnahme gibt es: Sie wurde ins Kuratorium der Diakonie Krefeld-Viersen gewählt. Als Hobby würde sie Singen im Gospelchor gerne wiederaufnehmen. Irgendwann.  “Alles hat seine Zeit”, davon ist Wulff überzeugt.

Neu im KSV sind Pfarrerin Doerthe Brandner aus Krefeld-Hüls als 2. stellvertretende Skriba und Michael Ehmann aus Anrath-Vorst als stellvertretender Synodalältester. Der Gottesdienst wurde von Mitgliedern des Leitungsteam des KSV gestaltet. Die Predigt hielt Assessor Pfarrer Axel Stein aus Süchteln, Stellvertreter der Superintendentin.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Kreiskantor Klaus-Peter Pfeifer am Flügel und Inga Piranian am Violoncello. Zudem spielte und sang Klaus-Peter Pfeifer die Lieder, die sonst von der Gemeinde gesungen werden.

 

Der Gottesdienst wurde aufgenommen und ist zu sehen: https://youtu.be/7jAPrSMEd68

 


Der Kreissynodalvorstand wird von der Kreissynode gewählt und mit der Leitung des Kirchenkreises und der Durchführung der Beschlüsse beauftragt. In der Regel kommt der Kreissynodalvorstand in monatlichen Sitzungen zusammen. Der Kreissynodalvorstand besteht aus sieben Personen: drei Pfarrer/Pfarrerinnen und vier Gemeindemitglieder. Sie werden „Synodalälteste“ genannt. Zudem gibt es stellvertretende Mitglieder.

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