Bundespolizei (Symbolfoto)
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Mönchengladbach. Nach einem Landfriedensbruch am Samstag, 12. Dezember, gegen 20 Uhr am Europaplatz in Gladbach laufen Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach. Insgesamt zehn Personen landeten im Gewahrsam des Polizeipräsidiums.

Zwischen Bussteigen am Europaplatz waren mindestens zehn Personen aneinandergeraten. Mit lautem Geschrei und erhobenen Fäusten stürmten sie aufeinander zu, Messer wurden mitgeführt. Bundespolizisten wurden auf das Geschehen aufmerksam und griffen rasch ein. Das konsequente Einschreiten der Beamten sorgte für ein Ende der Auseinandersetzung, die deshalb letztlich auch ohne Verletzungen blieb. Die Bundespolizei und die Polizei Mönchengladbach waren mit einem größeren Aufgebot vor Ort.

Für zehn männliche Personen im Alter von 15 bis 20 Jahren führte der Weg schließlich ins Polizeigewahrsam. Es handelte sich um einen 15-Jährigen, vier 17-Jährige und fünf 18- bis 20-Jährige.

Sichergestellt wurden bei Beschuldigten insgesamt drei Messer und zwei Schlagstöcke. Anzeigen wegen des Tatvorwurfs eines besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs wurden ebenso gefertigt wie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden acht der zehn Personen aus dem Gewahrsam entlassen; die Minderjährigen wurden in die Obhut von Erziehungsberechtigten übergeben. Ein 20-Jähriger und ein 19-Jähriger bleiben in dieser Nacht im Gewahrsam.

Die Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach auch zu den Hintergründen des Geschehens dauern an. (ots)

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