(Foto: privat)
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Mülheim. Seit September 2020 läuft das Projekt Sanierungsmanagement Dümpten. Im überschaubaren Quartier sollen hier in den nächsten drei Jahren Maßnahmen für die CO2-Reduzierung realisiert werden.

Bereits 5 Wochen nach der ersten Öffentlichkeitsaktion ist das erste Sanierungsprojekt erfolgreich gestartet und umgesetzt.

Dass es so schnell geht mit der ersten energetischen Sanierung hat das Team Sanierungsmanagement Dümpten nicht gedacht. Zumal die derzeitigen Corona-Beschränkungen die geplanten öffentlichen Aktionen unmöglich gemacht haben. Doch dann wurde kurzfristig umgeplant. Am 31. Oktober warfen Anne Gerlings, Simon Temmesfeld und Ulrich Bergermann, alle zusammen Team Sanierungsmanagement Dümpten, die ersten Postkarten mit Werbung für die Bürgersprechstunde im Quartierspunkt  in den Briefkästen im Sanierungsgebiet ein. Bewohnerinnen und Bewohner, die die letzten warmen Herbsttage nutzen, um vor dem Haus Laub zu kehren oder den Vorgarten in Ordnung zu bringen, wurden dabei persönlich angesprochen und über das Projekt und die neu eingerichtete Bürgersprechstunde informiert.

Persönliche und direkte Information ist der Schlüssel

So kam es auch zum Kontakt mit dem ersten Sanierungsprojekt im Damaschkeweg: ein Anwohner, der bereits länger den Plan hatte, sein Dach zu sanieren. Dank der Beratung und Unterstützung durch Ulrich Bergermann, den Sanierungsmanager im Gebiet für die nächsten 3 Jahre, konnte sehr schnell ein Antrag bei der KfW auf einen Zuschuss über 20 Prozent gestellt werden, was auch nach wenigen Tagen bewilligt wurde. So konnten bereits diese Woche die Arbeiten am Dach mit dem Einbringen der Dämmung und der neuen Eindeckung beginnen. „Wir hoffen natürlich, dass diesem erfolgreichen Projekt in Dümpten noch viele weitere Sanierungen in den nächsten Monaten folgen“, freut sich Bergermann. „Im Sanierungsgebiet stehen viele baugleiche Häuser aus den 60er Jahren, die ihren Energieverbrauch durch ähnliche Maßnahmen extrem senken können. Gerne bieten das Team persönliche Beratungen an, um Maßnahmen und Zuschüsse planen zu können.“

Bürgersprechstunde ermöglicht individuelle Informationen

In den nächsten Jahren wird es immer interessanter sein Wohnhaus energetisch zu sanieren und damit den Energieverbrauch zu senken. Auf der einen Seite werden fossile Brennstoffe wie Gas und Öl  durch die CO2-Abgabe ab dem Jahr 2021 immer teurer. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Fördermaßnahmen von bis zu 45 Prozent vom Bund für neue Heizungen und das energetische Sanieren. Tatsächlich wird die wöchentliche Bürgersprechstunde zu Fragen der energetischen Gebäudesanierung von Beginn an gut angenommen. Sie findet jeden Donnerstag von 15:30 bis 18:30 Uhr in den Räumen des Quartierspunktes Dümpten, Oberheidstr. 136, 45475 Mülheim an der Ruhr. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter ulrich.bergermann@muelheim-ruhr.de

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