Frank Heidenreich (Foto: Carsten Paul)
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Duisburg. Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September 2020 wurde auch zum ersten Mal das Ruhrparlament, die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR), direkt gewählt. Das Ruhrparlament ist das politische Forum für die 53 Städte und Gemeinden in der Metropole Ruhr. Es gilt als Impulsgeber für eine städteübergreifende Regionalplanung, sodass Deutschlands größter Ballungsraum in verschiedenen Politikfeldern zunehmend vereint agiert.

Die Verteilung der Parteien im Ruhrparlament entspricht in etwa dem Wahlergebnis der Kommunen. Die SPD kommt hier auf 29,4 Prozent (29 Sitze), die CDU auf 27,2 Prozent (27 Sitze), die Grünen auf 20,3 Prozent (20 Sitze), die AfD auf 7,1 Prozent (7 Sitze), die Linke auf 4,1 Prozent (4 Sitze) und die FDP auf 3,7 Prozent (4 Sitze). Insgesamt kamen somit 91 Politiker/innen kürzlich in der Essener Grugahalle zur konstituierenden Sitzung des Ruhrparlaments zusammen, bei der neben dem Vorsitzenden Dr. Frank Dudda (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Herne, und seiner Stellvertreter Prof. Hans-Peter Noll (CDU) und Sabine von der Beck (Die Grünen) auch über die Besetzung der einzelnen Fachausschüsse abgestimmt wurde – mit sehr erfreulichem Ausgang aus Sicht der Duisburger Christdemokraten.

Im neu gebildeten Ausschuss für „Digitalisierung, Bildung und Innovation“ wird nämlich der Duisburger CDU-Ratsherr und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im RVR, Frank Heidenreich, den Vorsitz übernehmen. „Ich freue mich sehr über die Wahl zum Ausschussvorsitzenden – wohlwissend, dass auf mich eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe zukommt, die in Zukunft viele Herausforderungen bereithält“, so der Duisburger CDU-Politiker.

Und in der Tat schaut man sich den Zuschnitt der Zuständigkeiten des Ausschusses an, bekommt man einen respektablen Eindruck: Allein der Bereich Digitalisierung, der künftig in fast alle Lebensbereiche hineinwirkt, ist schon ein „Brocken“ an sich. „Die digitale Transformation wird eine der Schlüsselherausforderung der Zukunft sein. Je mehr hieran innerhalb der Metropole Ruhr zusammengearbeitet wird – Stichwort „Open Data“, umso mehr Nutzen wird sich für die Menschen generieren lassen“, macht Frank Heidenreich klar und ergänzt: „Der Bereich Bildung ist hier sicherlich ganz zentral. Er ist aber auch in Gesamtheit durch den Austausch innerhalb regionaler Monitorings, Konferenzen und Netzwerke um die Wissenschaft ergänzt zu optimieren.“ Folgerichtig ist in diesem Zusammenhang dann die innovative Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft innerhalb der Metropole Ruhr auf Basis neuer Forschung und Technologien. „Die Gesundheitswirtschaft ist hier ein zentrales Betätigungsfeld, aber auch die Energiewirtschaft. Nicht zuletzt die Fördermittelakquise auf Bundes- und EU-Ebene“, so Heidenreich, „kann im Verbund erfolgreicher gestaltet werden. Zukunftsweisende Projekte können so angeschoben werden, die dann auch nachhaltige Arbeitsplätze nach sich ziehen. Schließlich kommt damit der Arbeitsmarkt in den Dialog, der innerhalb der Metropole Ruhr noch enger verknüpft und nachhaltig ausgebaut werden muss.“

Die CDU-Ratsfraktion Duisburg wünscht ihrem Mitglied Frank Heidenreich viel Erfolg für die politische Ausschussarbeit im neu gewählten Ruhrparlament. Man ist sich einig, dass sie auch für die „RVR“-Stadt Duisburg viele Früchte tragen wird.

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