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Kreis Viersen. Kreis Viersen sieht keine Gefahren für Tierhalter oder Personen

Auf einer Weide zwischen Viersen und Anrath ist am 12. November ein Schaf von einem durchziehenden Wolf gerissen worden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigte jetzt einen Wolfsnachweis.

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Viersen sieht aber keine Gefährdung für Tierhalter oder Personen. Seit dem Vorfall im November hat es keine weiteren Sichtungen oder Risse gegeben, so dass die Fachleute nicht von einem sesshaften Tier ausgehen. “Erst wenn innerhalb von sechs Monaten mindestens drei bestätigte Sichtungen oder Risse eines Wolfs vorliegen, wird das Tier als sesshaft angesehen. In diesem Fall würde die Bezirksregierung als höhere Naturschutzbehörde in Abstimmung mit dem Kreis Viersen ein Wolfsgebiet ausrufen”, sagt Petra Muth vom Amt für Bauen, Landschaft und Planung.

Das identifizierte Tier gehört zur Alpenpopulation. Der Viersener Fund ist erst der zweite Nachweis dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Landwirte, Tierhalter oder interessierte Bürger, finden weitere Informationen und aktuelle Meldungen auf der Website des LANUV unter https://wolf.nrw/wolf/de/aktuelles.

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