(Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld / Tanja Loonen)
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Krefeld. „Das Jahr 2020 war ein Jahr mit besonderen Herausforderungen – und das haben auch unsere Kinder im stups-KINDERZENTRUM gespürt. Daher greift diese Krippengestaltung etwas davon auf“ – so erklärt Anja Claus, die Leiterin des Kinderzentrums, diese ungewöhnliche, aktuelle Krippengestaltung.

Paul Meurs (Pfarrer i.R.) und der Künstler Lukas Claahsen haben für die Kinder ein „aktuelles“ Krippenbild aufgebaut: In dieser Zeit der Herausforderungen von Corona bis zur Flüchtlingsnot, der Existenzängste und Widersprüchlichkeiten der Gefühle, der Sorgen und Nöte des Alltags, des Vereinsamens etc. erzählt das Krippenbild der Künstler von den „Baustellen des Lebens“.

„Es gibt viele Bilder und Geschichten in den unterschiedlichsten Religionen, die von einem Weg in die Hoffnung und das Licht berichten. Eine schöne Geschichte ist der aus der christlichen Tradition überlieferte Bericht von der Geburt Jesus Christus im Stall zu Bethlehem“, meint Paul Meurs: In dem hier gestalteten Krippenbild sehen die Betrachter auf moderne Art und Weise sowohl die „Baustellen des Lebens“ als auch die „Hoffnung und das Licht“.

„Flatterband – und damit eine Trennung der Kinder – ist für unsere inklusive Kita mit dem Kinder- und Jugendhospiz eigentlich etwas völlig Fremdes, wir wollen keine Trennung, sondern Gemeinsamkeit. In diesem Jahr mussten wir im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen aber vieles trennen, um für alle Ansteckung zu vermeiden“, erklärt Anja Claus einen anderen Aspekt des ungewöhnlichen Krippenbildes.

Das Krankenbett hinter Plastikfolie greift das Thema „Trennung“ ebenfalls auf: Es steht für das Vereinsamen vieler Menschen, gerade der Alten und Kranken, der Kinder und vieler mehr, nicht nur, aber auch Corona wegen. Die Farben der Wolken gerade über der Baustelle unterstreichen die Ungewissheit und Unsicherheit in diesem Jahr. Die Krippe greift aber auch die freudigen Gedanken der Weihnachtsgeschichte auf: „Einzelne Sonnenstrahlen durchbrechen die Wolken und bringen Hoffnung. Hoffnung, die durch die Vielzahl der unterschiedlichsten Figuren sichtbar wird. Viele Figuren stehen in Beziehung oder sind auf der Suche danach. Beziehung unter- und miteinander ist die Hoffnung, welche das Krippenbild anbietet und entstehen lässt“, führt Norbert Meurs aus, der Bruder von Paul Meurs. Er arbeitet als Pädagoge im Kinder- und Jugendhospiz und hatte den Kontakt vermittelt.

Das Krippenbild im stups-KINDERZENTRUM ist für Besucher von außen bis Ende Januar 2021 sichtbar – durch die großen Fenster des Besprechungsraums. Auch dabei gilt es für die Besucher, die gängigen Abstandsregeln unbedingt einzuhalten.

Spenden für die Kinder- und Jugendhospizarbeit in Krefeld sind hochwillkommen:

Volksbank Krefeld

IBAN DE92 320 603 62 000 00 54 321
BIC GENODED1HTK

Kennwort: stups

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