Ölsperre im Kermisdahl (Foto: Feuerwehr Kleve)
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Kleve. Am gestrigen Donnerstag, dem 17. Dezember 2020, entdeckten aufmerksame Spaziergänger gegen Mittag eine Gewässerverunreinigung durch eine unbekannte Substanz im Kermisdahl und riefen daraufhin die Feuerwehr. Es wurde zwar eine Ölsperre aufgebaut, aber bis dahin war bereits eine nicht unerhebliche Menge in das Gewässer gelaufen. Rückstände waren bis zum Spoykanal sichtbar.

Neben dem stechenden Geruch hatten die Spaziergänger einen schillernden Film auf dem Gewässer wahrgenommen. Nach Erkundung durch die Feuerwehr Kleve stand fest, dass der Stoff durch das von der Oberstadt kommende Regenwasserrohr einlief, das in der Nähe der Louisenbrücke mündet. Da es immer noch ein kontinuierlicher Strom des Stoffes aus dem Rohr gelaufen kam, entschied sich Einsatzleiter Stadtbrandinspekor Daniel Scholz dazu, eine Ölsperre einschließlich Tamponaden und Fließ zu errichten, um einer weiteren Verunreinigung entgegenzuwirken. Es wurde die Untere Wasserbehörde, die Umweltbetriebe und das Ordnungsamt hinzugezogen. Eine Spezialfirma wurde beauftragt, die Uferbereiche zu reinigen. Die Herkunft und genaue Art der Substanz wird noch ermittelt.

Es waren 10 Einsatzkräfte des Löschzugs Kleve und der stadtischen Beschäftigten bis ca. 15:00 Uhr im Einsatz. (ots)

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