(Foto: privat)
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Duisburg/Moers. Wenn jetzt SPD Rheinhausen-Sprecher Reiner Friedrich Gift und Galle spuckt, kann die CDU das sehr gut verstehen. Seine Partei und er persönlich, aber auch die CDU Rheinhausen hatten in der Vergangenheit alles getan, um die Behelfsbrücke für die Wegeverbindung Rumeln-Bergheim-Schwafheim („Cölve“) zu realisieren. Dass Friedrich in diesem Zusammenhang die Stadt Moers und insbesondere die „CDU-geführte Bezirksregierung in Düsseldorf“ auf die Seite der Übeltäter rückt, ist sicherlich mit seiner Wut und der SPD-Brille zu erklären.

Hier sollte Friedrich wissen, dass die Bezirksregierung, also die Kommunalaufsicht keine Partei, sondern eine Behörde ist, die rechtliche Rahmenbedingungen bewertet. Die Kommunalaufsicht trägt dafür Sorge, dass Kommunen ihre Selbstverwaltung im Rahmen des geltenden Rechts ausüben. Die Wächter haben die „freiwillige Ausgabe auf fremdem Gemeindegebiet“ nicht gestattet, da sich Duisburg nach wie vor in einem finanziellen Konsolidierungsprogramm befindet. So hätte also auch eine „SPD-geführte Bezirksregierung in Düsseldorf“ entschieden, ja entscheiden müssen. Bleibt die Frage, ob die Stadt Duisburg einer Fehleinschätzung aufgesessen ist.

Doch jegliche Rückwärtsbetrachtung bringt nichts, es helfen nur Schritte nach vorne.

Die CDU ist mit der SPD einer Meinung, dass nunmehr alle Kraft, aber auch wirklich alle Kraft auf die möglichst rasche Umsetzung des Neubaus zu setzen ist. Sinnvoll ist, einfach mal hinzuschauen, wie duisport/logport vor einiger Zeit in Rekordtempo den Neubau einer Brücke am Stellwerk HOF in Friemersheim betrieben hat. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rheinhausen erwartet in jeder Sitzung einen Bericht zum Stand der Dinge.

Zusammen mit CDU-Stadtrat Klaus Mönnicks fordert die CDU-Fraktion die Verwaltung auf, die nach wie vor leidige Umleitungsstrecke Neustraße, Oberfeld, Lohstraße genau zu beobachten. Hier sind alle lärmreduzierenden Maßnahmen umzusetzen, um die Anwohner zumindest ein wenig zu entlasten (unter anderem Schlaglochbeseitigung, Verkehrsführung).

Zudem fordert die CDU-Fraktion die Stadt auf, jedwede, so geschehen, Inanspruchnahme der Bürger auf teure Beseitigung von durch den Umleitungsverkehr entstandene Bürgersteig-Schäden vor ihren Grundstückeinfahrten zu unterlassen.

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