v.l. Peter Vermeulen und Manfred Läckes (Fotos: THEO MUELLERS)
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Krefeld. Es ist eingetreten, was die CDU vorausgesehen hat. „Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass bei der Ausschreibung für die Veranstaltungshalle am Ende nur ein Anbieter ein Angebot abgegeben hat. Dies haben wir Ende November bereits vorausgesagt. Wir bleiben bei unserer Kritik, die bestehende Ausschreibung hat keinen Wettbewerb zugelassen. Für den weiteren Prozess brauchen wir daher auch eine Arbeitsgruppe, die das Projekt eng begleitet”, sagt Peter Vermeulen, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Anscheinend war so ein Wettbewerb nicht gewünscht. „Wir können nur hoffen, dass der Anbieter sein Konzept im Zuge der Nachverhandlungen modifizieren kann. Ansonsten wird ein Konzept umgesetzt, das die Verwaltung ohne Abstimmung mit der Politik ausgeschrieben hat. Dabei geht es uns übrigens nicht darum, den einzigen Bieter zu torpedieren, wir wollten vielmehr eine Ausschreibung, die neue Möglichkeiten für die Stadt aufzeigt. Das war so aber nicht möglich”, meint Manfred Läckes, der für die CDU Vorsitzender des Planungsausschusses ist.

Die CDU-Fraktion wird die Informationen, die sie jetzt von der Verwaltung erwartet, sorgfältig prüfen. „An dem weiteren Prozess wollen wir intensiv mitwirken. Offensichtlich ist es falsch, die Verwaltung hier alleine laufen zu lassen. Sie braucht eine politische Begleitung in Form einer Arbeitsgruppe zusammengesetzt aus Ratsmitgliedern. Am Ende wird die Politik dem Bürger gegenüber ein solches Projekt zu verantworten haben. Wir fordern jetzt eine Arbeitsgruppe, die das weitere Verfahren und insbesondere alle Verhandlungen eng begleitet“, erklärt Kerstin Jensen. Die Öffentlichkeit habe hier aus Sicht der CDU mehr Transparenz verdient.

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