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Kreis Viersen. Schärfere Schutzmaßnahmen des Kreises treten wegen gesunkenen Inzidenzwerts noch nicht in Kraft

Dem Kreis Viersen wurden seit dem Abend des 23. Dezember 373 neue Infektionen mit dem Corona-Virus bekannt. Aktuell gelten 1148 Personen im Kreis Viersen als infiziert.

Fünfzehn weitere Personen sind an der Corona-Krankheit gestorben. Das Land NRW hat die vom Kreis vorgeschlagenen zusätzlichen Schutzmaßnahmen nach kleinen Anpassungen genehmigt. Gleichwohl können die zusätzlichen Regeln noch nicht in Kraft treten, weil der Inzidenzwert gemäß der für die Allgemeinverfügung maßgeblichen Meldung des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) nach den Feiertagen wieder unter die 200er Grenze gesunken ist. Aktuell liegt er bei 194. Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW erlaubt zusätzliche Schutzmaßnahmen jedoch nur, wenn der Inzidenzwert eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt über 200 steigt.

Landrat Dr. Andreas Coenen sagt: “Zwar liegt der Inzidenzwert laut LZG jetzt wieder knapp unter der 200er Schwelle. Wir müssen aber leider befürchten, dass wir hier keine Trendwende im Pandemiegeschehen sehen. Vielmehr ist anzunehmen, dass an den Feiertagen erheblich weniger getestet wurde. Wir rechnen darum damit, dass unsere zusätzlichen Schutzmaßnahmen nötig bleiben, und sie entsprechend bald in Kraft treten.”

Der im Kreis für den heutigen Tag ermittelte Inzidenzwert, also die Zahl der binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner Neuinfizierten, liegt bei 207. Wegen der Meldewege ergeben sich zeitlich leichte Verzögerungen bis zur Veröffentlichung der jeweiligen Zahlen durch das LZG.

 

Corona-Fälle in den sechs Krankenhäusern im Kreis Viersen:

102 Menschen werden stationär behandelt (wie viele dieser Menschen im Kreis Viersen wohnen, wird nicht erfasst) davon befinden sich sieben auf Intensivstationen alle sieben werden beatmet

 

Neue Corona-Fälle in Pflegeeinrichtungen im Kreis Viersen:

Haus im Johannistal in Viersen: Die Zahl der positiv getesteten Bewohner erhöht sich um drei auf 17. Die Zahl der positiv getesteten Beschäftigten erhöht sich um eins auf zwei Haus Breyell Am Lambertiturm in Nettetal: Zahl der positiv getesteten Bewohner erhöht sich um sechs auf sieben Seniorenhaus Vorst-Kandergarten in Tönisvorst: eine positiv getestete beschäftigte Person

 

Hinweis: Die Angaben zur Anzahl positiver Bewohnerinnen und Bewohner trifft keine Aussagedarüber, ob diese sich im Krankenhaus oder in der Pflegeeinrichtung befinden. Bei den Angaben zu den Beschäftigten sind generell alle Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung erfasst. Dies beinhaltet neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege auch Beschäftigte aus den Bereichen soziale Betreuung, Hauswirtschaft, Reinigung und Verwaltung. Die Beschäftigten sind unabhängig davon zu erfassen, ob sie sich in der Einrichtungen befunden haben oder nicht (Urlaub, dienstfrei, Arbeitsunfähigkeit etc.).

Neue Corona-Fälle an Schulen/Kitas/Einrichtungen/Betrieben: keine neuen Fälle gemeldet

Hinweis: Wir melden Kitas, Schulen und sonstige Einrichtungen immer dann, wenn ein erhöhtes Risiko vorliegt, dass sich dort mehrere Personen infiziert haben könnten. Daher kann es vorkommen, dass einzelne Einrichtungen nicht genannt werden, wenn die zugehörigen positiv getesteten Personen die Einrichtung im infektiösen Zeitraum nicht besucht haben oder durch entsprechende Schutzmaßnahmen kein erhöhtes Infektionsrisiko für weitere Personenvorliegt. Die Ermittlungen in den Einrichtungen dauern an.

Die Fallzahlen im Überblick (Stand 28. Dezember, 15.30 Uhr):

5827 nachgewiesene Corona-Fälle im Kreis Viersen seit Beginn der Pandemie
1148 Menschen sind aktuell infiziert
4570 Genesene
109 Verstorbene
688 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne

Bei den seit dem 23. Dezember Verstorbenen handelt es sich um

eine 94-Jährige aus Viersen
eine 89-Jährige aus Viersen
eine 94-Jährige aus Viersen
eine 87-Jährige aus Viersen
eine 95-Jährige aus Viersen
einen 95-Jährigen aus Willich
eine 90-Jährige aus Willich
einen 76-Jährigen aus Tönisvorst
eine 86-Jährige aus Nettetal
einen 69-Jährigen aus Kempen
einen 66-Jährigen aus Brüggen
eine 32-Jährige aus Willich
eine 87-Jährige aus Viersen
eine 71-Jährige aus Tönisvorst und
einen 79-Jährigen aus Kempen.

Die nachgewiesenen Fälle aus dem Kreis Viersen verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden:

Kommune bestätigte Fälle aktuell positiv Genesene verstorben
Brüggen 250 39 206 5
Grefrath 243 53 190 0
Kempen 723 168 547 8
Nettetal 995 170 811 14
Niederkrüchten 240 23 205 12
Schwalmtal 273 46 225 2
Tönisvorst 506 111 384 11
Viersen 1719 413 1269 37
Willich 878 125 733 20
Gesamt 5827 1148 4570 109
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