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Meerbusch. In der Nacht zu Mittwoch (30.12.) staunten Polizeibeamte nicht schlecht, als sie in einer Wohnung an der Meerbuscher Straße, aus der ruhestörender Lärm ertönte, mehr als 30 Personen sowie Cannabisgeruch feststellten. Bei ausgelassener Stimmung war wortwörtlich kein Platz mehr für Mindestabstände und schützende Mund-Nasen-Abdeckungen. Die Veranstaltung beendeten die Ordnungshüter umgehend. Bei der Wohnung handelte es sich um eine buchbare Unterkunft eines Online-Portals.

Ein Diensthundeführer der Polizei suchte mit seinem Vierbeiner die Mietwohnung nach Betäubungsmitteln ab. Der Hund erspürte ein Behältnis mit Drogen sowie einem sogenannten “Crusher”. Trotz der vermeintlich unverdächtigen Aufbewahrung der Betäubungsmittel in einer Tabak- sowie Keksverpackung, blieb dank der Spürnase nichts unentdeckt.

Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen die Corona Schutzverordnung und gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

Die Polizei geht gemeinsam mit den Kommunen konsequent gegen solche Personen vor, die behördliche Auflagen missachten und dadurch die eigene Gesundheit und die anderer gefährden. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss steht deshalb auch in der Silvesternacht in engem Kontakt zu den Ordnungsbehörden.

Die Polizei hat für die Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Links zu den aktuellen Regelungen der Landesregierung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt. Informieren Sie sich hier: https://polizei.nrw/corona-virus (ots)

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