(Foto: Polizei)
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Dortmund. So in etwa müsste die Reaktion einer Autofahrerin aus Polen am gestrigen Dienstagabend (29. Dezember) auf der A 40 ausgefallen sein, als ihr Wagen gegen einen Sattelzug krachte. Dennoch fuhr sie weiter…

Der Unfall: Gegen 20.55 Uhr meldete sich ein Lkw-Fahrer bei der Leitstelle der Polizei. In Fahrtrichtung Dortmund sei er in Höhe des Kreuzes Bochum von einem Pkw gerammt worden. Und nicht andersherum. Dennoch fuhr der Wagen trotz starker Beschädigungen einfach weiter. Der Fahrer des Lkw – dieser war selbst nicht unerheblich beschädigt – hielt an, um die Polizei zu verständigen. Im näheren Umfeld der Unfallstelle fanden die Beamten zunächst kein beschädigtes Fahrzeug. Schließlich fuhren sie die Autobahn ab und kontrollierten die Rastplätze. Auf der Rastanlage Beverbach wurden die Polizisten schließlich auf ein stark demoliertes Auto aufmerksam. Die Spuren waren unübersehbar.

Die Fahrerin, eine 45-jährige Polin, befand sich ebenfalls auf dem Rastplatz. Eine Beteiligung am Unfall räumte sie ein. Aber gerammt habe sie den Lkw mit Sicherheit nicht – eher war sie zum Zeitpunkt des Unfalls nicht ganz aufmerksam… oder wach.

Gegen Sie ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung sowie der Verkehrsunfallflucht. (ots)

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