Pkw-Brand an der Willy-Brandt-Str. (Foto: Feuerwehr)
Anzeigen

Dinslaken. Zum Jahreswechsel waren Feuerwehr und Rettungsdienst in Dinslaken stark gefordert. Die Einsatzkräfte mussten insgesamt zu 31 Rettungsdiensteinsätzen und sieben Feuerwehreinsätzen ausrücken.

Die erste Einsatzstelle am Silvestertag befand sich am Cäcilienweg. Dort hatten am Vormittag Anwohner eine Verunreinigung der Verkehrsfläche bemerkt. Durch den Niederschlag verdünnte sich diese und drohte, in die Kanalisation zu laufen. Durch das Abbinden mit Ölbindemittel konnte dies verhindert werden. Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz beendet. In der Mittagszeit wurde von umsichtigen Bürgern im Ortsteil Averbruch verdächtiger Rauch gemeldet. Die Wehr rückte mit den Einheiten Stadtmitte, Hiesfeld, der Hauptwache und dem Rettungsdienst aus. Die Erkundung vor Ort ergab, dass ein Bürger seinen holzbefeuerten Grill im Garten angezündet hatte. Schnell und unverrichteter Dinge rückte die Feuerwehr wieder ein.

Während der Heimfahrt meldete die Kreisleitstelle Wesel eine Rauchentwicklung aus dem ersten Obergeschoss eines Hauses an der Bergerstraße. Zusätzlich zu den bereits vorher alarmierten Einheiten, entsandte die Leitstelle noch die ortsansässige Einheit Oberlohberg. Ähnlich wie bei dem Einsatz im Averbruch, konnte auch in Oberlohberg schnell Entwarnung gegeben werden. Dieses Mal hatte das Anzünden des Kamines zu einer starken Rauchentwicklung geführt. Maßnahmen der Feuerwehr waren auch dort nicht erforderlich.

Am Nachmittag rückte ein Fahrzeug der hauptamtlichen Wachabteilung zum vierten Einsatz aus. Auf der Emscherbrücke an der Willy-Brandt-Straße war es zu einem Pkw-Brand gekommen. Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand. Nach anschließenden Kontrollmaßnahmen konnte dieser Einsatz nach circa 30 Minuten beendet werden.

Bis 24 Uhr verzeichnete der Rettungsdienst insgesamt 20 Alarmierungen. Bei vier Notrufen war der Einsatz des Notarztes erforderlich. Nach der Jahreswende wurde die Hilfe des Rettungsdienstes 11 Mal benötigt. Bei allen Einsätzen handelte es sich um typische Rettungsdiensteinsätze, die nicht unmittelbar mit Silvester in Zusammenhang standen. Im neuen Jahr rückte die Feuerwehr zu zwei Containerbränden in Lohberg und einem Verkehrsunfall im Bereich der Stadtmitte aus. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen