(Symbolfoto: Feuerwehr)
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Dortmund. Gestern Morgen (31.12.20) entdeckte ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Wittelsbacher Straße gegen 11 Uhr im Kellerbereich eine Schlangenhaut und löste damit einen umfangreichen Einsatz von Polizei und Feuerwehr aus.

Ein hinzugezogener Schlangenexperte konnte die Schlangenhaut der Gattung der Nattern zuordnen. Eine Gefahr für die Anwohner kann aber dadurch nicht ausgeschlossen werden, da auch die Arten der Mambas und Cobras ebenfalls der Gattung der Nattern angehören. Als Konsequenz wurde daher das Mehrfamilienhaus durch die Einsatzkräfte geräumt. Die Bewohner können somit nach jetzigem Stand die Silvesternacht nicht im trauten Heim verbringen und kommen größtenteils bei Bekannten unter oder werden durch die Wohnungsgesellschaft in einem benachbarten Hotel untergebracht.

Die Suche nach der Schlange dauert zur Stunde noch an und ein weiterer Experte ist an der Einsatzstelle eingetroffen. In den nächsten Stunden sollen zunächst der Kellerbereich und die Wohnungen durch die beiden Fachleute durchkämmt werden. Weiterhin wird auch versucht durch ausgestreutes Mehl ein Nachweis zu erhalten, ob sich tatsächlich eine Schlange in dem Gebäude aufhält. Diese würde dann eine entsprechende Spur im Mehl hinterlassen. Wie lange der Einsatz schließlich dauern wird, ist zunächst nicht absehbar. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rücken am Abend ab und haben die Einsatzstelle an die Wohnungsbaugesellschaft übergeben. (ots)

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