Manfred Stein und Darina Finsterer, hier auf der Abschlussveranstaltung vom "Rhine Clean Up" im vergangenen September (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof)
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Krefeld. Dem Thema Umweltschutz und Einsatz für die Sauberkeit im öffentlichen Raum hat sich ein Krefelder nachhaltig verschrieben: Spätestens seit dem Sommer ist Manfred Stein bekannt geworden als der „Kippenmann” von Krefeld, wie er sich selbst bezeichnet. Schon lange vor der „Rheinkippen-Aktion” im Sommer hatte Stein auf eigene Faust die Krefelder Innenstadt von Kippenstummeln befreit. Sein Sammel-Beitrag zur Aktion Rheinkippen betrug zum Stichtag die Menge von 80.000 Kippenstummeln – er war damit einer der drei Gewinner des vom Uerdinger Kaufmannsbund ausgelobten Preisgeldes.

„Gleich nachdem die Aktion beendet war, hat Herr Stein mich angerufen”, berichtet Darina Finsterer vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz. Er fragte, ob er sich eine Säule ausleihen könne, um weiter sichtbar zu machen, was bei seiner Sammelei zusammenkommt. Vor ein paar Tagen fragte er erneut an, ob er auch die zweite Säule bekommen könne, da die erste schon wieder voll sei, was in Zahlen heißt, dass schon wieder 100.000 Stück gesammelt sind. Der Bitte kam die Stadt gerne nach. Stein plant für das Frühjahr, wenn es wieder möglich ist, eine größer angelegte Sammelaktion und Einbezug weiterer Freiwilliger.

Sabine Lauxen, Umweltdezernentin: „Das Engagement von Herrn Stein ist beeindruckend. Wir freuen uns immer über Menschen, die sich für die Sauberkeit in unserer Stadt einsetzen. Noch schöner wäre es allerdings, wenn die Krefelder und Krefelderinnen weniger Müll auf die Straße werfen würden.”

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