Rudolf Kretz-Manteuffel (Foto: privat)
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Kreis Wesel. Bereits Mitte November war es seitens der Ministerpräsidenten-Konferenz klar: Bis zum Jahresende sollten 90% aller Gesundheitsämter mit dem digitalen System „Sormas“ ausgestattet werden. Dazu fordert die FDP-Kreistagsfraktion den Landrat nun erneut auf.

„Eine digitale Kontaktnachverfolgung kann die pandemische Lage deutlich abmildern und das Infektionsgeschehen schneller unter Kontrolle bringen“, erklärt Fraktionschef Rudolf Kretz-Manteuffel. Die erste Anfrage der Liberalen von Dezember sei indes noch nicht beantwortet worden. „Das Thema ist akut und darf nicht auf die lange Bank geschoben werden“, fordert Kretz-Manteuffel.

Deshalb haben die Freien Demokraten im Weseler Kreistag nun erneut eine Anfrage an die Kreisverwaltung gestellt, um Transparenz bezüglich des digitalen Status des Gesundheitsamtes zu schaffen, aber das sei nicht genug. „Andere Landkreise schaffen es auch“, argumentieren die Freidemokraten und verweisen auf den Rhein-Sieg-Kreis, der zu einem der zahlreichen Kreise gehören, welche das System des Helmholtz-Zentrum verwenden. Die FDP-Kreistagsfraktion drängt auf die Beantwortung der wichtigen Fragen und fordert, auch die Digitalisierung des Gesundheitsamt zur Chef-Sache zu machen. „In der Corona Politik haben wir viele Vorschläge gemacht und uns auch für ein linksrheinisches Impfzentrum eingesetzt. Bei der Pandemie-Bekämpfung sehen wir nun Landrat Ingo Brohl in der Pflicht, seinen Teil beizutragen.“

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