Zwei Tage hat Ralf Sprenger (li., Zurich Gruppe Deutschland) das Weihnachtsdorf im Bistro-Bereich des stups-KINDERZENTRUMs aufgebaut. Kinderzentrums-Leiterin Anja Claus freut sich über das bunte Geschenk (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld)
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Krefeld. Es sind unzählige bunte Häuser, Figuren, Bäume und Lampen, die dieses winterlich-weihnachtliche Bild ergeben: Seit den Weihnachtstagen ist das stups-KINDERZENTRUM um eine Attraktion – nicht nur für Kinder – reicher: Im Bistro steht eine großzügige Spende, die durch den Frankfurter Ralf Sprenger, seinen Kollegen Armin Hildebrand (Vorstandsmitglied der Zurich Kinder- und Jugendstiftung) und ihren Arbeitgeber, die Zurich Gruppe Deutschland, realisiert wurde.

Das Weihnachtsdorf in der Tradition der US-amerikanischen Weihnachtsdeko ist über Jahre im Haus von Ralf Sprenger und seiner Familie entstanden. Weil die Kinder im Umfeld der Familie jetzt erwachsen sind, wollte er das Dorf für einen guten Zweck spenden und hatte sich an den Bundesverband Kinderhospiz e. V. gewandt – mit der Frage, ob sich eine Einrichtung dafür interessiere. „Als ich das Angebot auf der Verbandsseite gesehen habe, war ich begeistert, habe mich ziemlich schnell gemeldet und dann auch die Rückmeldung bekommen, dass es für uns zur Verfügung steht“, erzählt Anja Claus, Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs.

Noch vor Weihnachten war Ralf Sprenger für zwei Tage aus Frankfurt nach Krefeld gekommen, hatte alles aufgebaut, verkabelt, dekoriert und angeschlossen. Er war sehr berührt von den Informationen über die Kinder- und Jugendhospizarbeit, die Anja Claus ihm vermittelte: „Ich wusste etwa nicht, dass hier Kinder und Jugendliche mit schweren Stoffwechselerkrankungen, Behinderungen oder anderen Erkrankungen betreut werden. Auch dass es oft jahrelange Betreuungen der betroffenen Kinder und ihrer gesamten Familie gibt, war mir nicht bewusst“, schildert Ralf Sprenger einige seiner neuen Eindrücke. „Es geht ja darum, dass das Leben der Kinder und ihrer Familien im Mittelpunkt steht – auch wenn es am Ende unausweichlich ist, dass die betroffenen Kinder versterben“.

Anja Claus freut sich über das Weihnachtsdorf: „Das ist eine tolle Attraktion für unsere Kita-Kinder, aber wir möchten auch – nach Corona – die Kinder aus umliegenden Schulen und Kitas zur Besichtigung einladen, um Berührungsängste zu unserem Kinder- und Jugendhospiz abzubauen“, schildert sie. Das Dorf auf der 2 x 1,5 Meter großen Konstruktion wird künftig immer in der Advents- und Weihnachtszeit im stups aufgebaut.

Ralf Sprenger und sein Kollege Armin Hildebrand hatten eine weitere freudige Überraschung mitgebracht – einen Spendenscheck über 2500,- Euro der Zurich Kinder- und Jugendstiftung. „Ich freue mich, wenn wir so auch andere Therapie-Zwecke im Kinder- und Jugendhospiz unterstützen können, die den Kindern eine Erleichterung bringen“, so Armin Hildebrand, Vorstand der Zurich Kinder- und Jugendstiftung.

 

Info

Mit der Zurich Kinder- und Jugendstiftung werden Kinder und heranwachsende Menschen in schwierigen Situationen unterstützt. Alle Zurich-Mitarbeitenden können sich unter dem Leitgedanken „Helfende Hände“ als Einzelpersonen, aber auch im Team an gemeinnützigen, jugend- oder gemeinschaftsfördernden Projekten beteiligen. Dadurch werden jährlich viele Hilfs- und Spendenaktionen realisiert. Allein in Deutschland waren bisher jährlich mehr als 1.000 Mitarbeitende als „helfende Hände“ in sozialen Projekten aktiv.

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