Nicht zu übersehen sind die Absperrungen auf der Fuß- und Radtrasse an der Gruga. Immer wieder werden die Absperrungen beiseite geräumt, um trotzdem hindurchzufahren oder zu laufen. Das ist gefährlicher Leichtsinn, der auch andere Personen gefährdet, die danach ahnungslos in die Baustelle gelangen (Foto: privat)
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Essen. Einzelne Radfahrer und Fußgänger missachten immer wieder die Absperrungen

Die Hauptwasserleitung ist eine wichtige Versorgungsader für den Essener Norden. Seit fast 100 Jahren fließt durch die 60 Zentimeter dicke Leitung unser Lebensmittel Nr. 1 – Trinkwasser. Jetzt soll sie auf einer Länge von rund 300 Metern erneuert werden. Aus diesem Grund musste der Radweg entlang der Gruga auf Höhe der Orangerie gesperrt werden. Radfahrer und Fußgänger werden um den Baustellenbereich herumgeleitet. Dazu wurden auch fünf große Hinweistafeln aufgestellt. Zwei davon stehen an der Pelmanstraße und der Straße „Unterm Sternenzelt“. Je nachdem aus welcher Richtung man kommt, endet oder beginnt hier die Umleitung.

Baustellenabsperrungen werden unrechtmäßig immer wieder versetzt. Alle Vorarbeiten wurden nunmehr abgeschlossen. Jetzt beginnen die eigentlichen Arbeiten am Rohrgraben. Dazu wurde die Fuß- und Radtrasse seit Baubeginn auf einer Länge von rund 300 Metern abgesperrt. Diese Absperrungen werden immer wieder von einzelnen Fußgängern und Radfahrern beiseite geräumt, um sich so einen Weg durch die Baustelle zu bahnen. Die Stadtwerke warnen eindringlich vor solchen Aktionen. „Baustellenabsperrungen einfach wegzuräumen ist ein rücksichtsloses Verhalten gegenüber nachfolgenden Fußgängern oder Radfahrern. Diese gelangen dann in den Baustellenbereich ohne zu wissen, dass sie hier eigentlich nicht durchdürfen“, so Dirk Pomplun, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Essen. Besonders in der dunklen Jahreszeit könnte das zu Problemen führen. Der Rohrgraben hat eine Tiefe bis zu zwei Metern, damit die dicke Hauptwasserleitung frostfrei verlegt werden kann.

Die Stadtwerke Essen legen jetzt noch einmal nach. Die Absperrungen werden erweitert und auf den Hinweistafeln gibt es noch einmal zusätz liche Informationen. „Die jetzigen Absperrungen entsprechen den gesetzlichen Vorgaben. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass sich auch Ortsunkundige noch besser zurechtfinden. Wir appellieren aber auch noch einmal an alle Spaziergänger und Fahrradfahrer, die Absperrungen nicht zu versetzen. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet Personen die anschließend ahnungslos auf der Fuß- und Radtrasse unterwegs sind“, so Pomplun. Die Arbeiten wurden extra in die Wintermonate verlegt, da dann weniger auf der Trasse los ist. Rechtzeitig vor den Osterferien werden die Bauarbeiten beendet sein. Dann kann man hier wieder uneingeschränkt spazieren gehen oder Fahrrad fahren.

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