Symbolbild: Die Sekundarschule Dormagen ist auf das Homeschooling gut vorbereitet (Foto: privat)
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Dormagen. Anfang der Woche ist der Unterricht für alle Dormagener Schülerinnen und Schüler wieder gestartet. Allerdings findet er aufgrund der Pandemie nicht im Klassenzimmer statt, sondern virtuell. Die Städt. Sekundarschule macht dabei gute Erfahrungen mit Homeschooling und informiert darüber am 23. Januar beim digitalen Schnuppertag.

Bereits seit geraumer Zeit bereitet sich die Sekundarschule auf die möglichen Szenarien zum Distanzlernen vor. Hierzu wurde die Arbeitsgruppe „Digitalisierung“ gegründet, die die notwendigen Prozesse zum Homeschooling steuert und organisiert. In zahlreichen Videokonferenzen mit der Gruppe „Digitalisierung“, mit dem gesamten Kollegium sowie den einzelnen Fachschaften wurde ein gemeinsamer Fahrplan für den erfolgreichen Unterricht während eines Lockdowns entwickelt.

„Wir sind hervorragend aufgestellt, um alle Fächer nach dem regulären Stundenplan zu unterrichten“, sagt Schulleiterin Bettina Mazurek.

Alle Klassen haben nun einen Stundenplan für die gesamte Zeit des Lockdowns erhalten, der sich eins zu eins am regulären Stundenplan orientiert. „Bei der Erstellung der Pläne wurde darauf geachtet, dass die Methodik variiert. So besteht der Stundenplan aus Videokonferenzen (bei ungefähr der Hälfte aller Stunden), Projekten, Aufgaben und der bereits bekannten Lernplanarbeit in den Lernbüros“, erläutert Ramona Krekovic, Didaktische Leitung der Sekundarschule. „Dank unseres Konzepts ,Schule im Aufbruch‘ sind unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept des eigenverantwortlichen Arbeitens anhand von differenzierten Lernplänen in den Lernbüros bereits bestens vertraut.“, so Krekovic weiter. Im Regelbetrieb finden die Lernbüros zusätzlich zum herkömmlichem Fachunterricht in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch statt.

Zusätzlich zum Unterricht finden pro Woche zwei Lernberatungsstunden in Form von Videokonferenzen mit der Klasse und dem Klassenleitungsteam statt. Zudem findet pro Woche eine Stunde „Soziales Lernen“ mit mindestens einem Mitglied der Klassenleitung, einer Sozialarbeiterin und der Klasse als Videokonferenz statt. „Hierdurch sollen Lernschwierigkeiten und andere Probleme frühzeitig erkannt werden, so dass seitens der Schule adäquat reagiert werden kann“, sagt die Schulleiterin.

Für alle Schülerinnen und Schüler wurde eine schriftliche Anleitung verfasst, um die digitale Plattform nutzen zu können. Ein Elternbrief informiert zudem auf der Homepage der Sekundarschule über alles rund um das Homeschooling: der Ablauf des Unterrichts auf Distanz, Benotung, Anwesenheitspflicht bei Videokonferenzen und wie Entschuldigungen und Krankmeldungen eingereicht werden können.

„Um unser Repertoire an facettenreichen und schüleraktivierenden digitalen Tools stetig weiter auszubauen, nehmen die Kolleginnen und Kollegen wöchentlich an unterschiedlichen digitalen Workshops teil“, sagt Mazurek. „Wir wissen, dass es sich für unsere Schülerinnen und Schüler um eine herausfordernde Zeit handelt. Dennoch sind wir überzeugt, dass wir bestmöglich vorbereitet sind, um ihnen auch zukünftig zu Lernerfolgen zu verhelfen und ihre Potenziale weiter zu entfalten.“

Darum lädt die Sekundarschule Dormagen für Samstag, 23. Januar auch alle Viertklässler und deren Eltern zu einem digitalen Schnuppertag unter www.sekundarschule-dormagen.de/schnuppertag ein. Jeweils um 9 Uhr, 10.30 Uhr und 12 Uhr können sich Interessierte bei digitalen Gesprächsrunden über die Sekundarschule und ihr Konzept sowie das Homeschooling informieren. Die Teilnahme ist unter www.sekundarschule-dormagen.de/sprechstunde möglich.

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