Die Impfbereitschaft der Mitarbeitenden der St. Augustinus Gruppe ist hoch – nicht zuletzt dank der internen Kampagne (Foto: © St. Augustinus Gruppe)
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Neuss/Mönchengladbach. Interne Aufklärungskampagne der St. Augustinus Gruppe zeigt Wirkung

„Mit der Corona-Schutzimpfung leiste ich meinen Beitrag, um im Kampf gegen das Virus auch weiterhin für meine Mitmenschen da sein zu können.“ Mit diesem und ähnlichen Statements präsentieren sich zum Impfstart des Krankenhauspersonals in NRW Ärzte und Pfleger der St. Augustinus Gruppe in den Sozialen Medien. Sie wollen damit ein starkes Zeichen setzen und für die Corona-Impfung werben – auch bei den eigenen Kollegen. Bei der St. Augustinus Gruppe ist die Impfbereitschaft zwar deutlich höher als im Bundestrend, dennoch soll jeder Einzelne bestmöglich informiert sein. „Wir denken, dass eine Impfung gegen Covid-19 das Gebot der Stunde ist. Deswegen setzen wir auf Transparenz und Aufklärung“, erläutert Geschäftsführer Paul Neuhäuser. So hatten Mitarbeitende der St. Augustinus Gruppe beispielsweise die Möglichkeit anonym Fragen zur Impfung zu stellen. Die umfassenden und offenen Antworten lieferte Infektiologe Dr. med. Markus Vogel aus dem Mönchengladbacher Krankenhaus Neuwerk.

In einem Video, das ebenfalls in den sozialen Medien des Gesundheitsunternehmens zu sehen ist, ruft Dr. Vogel außerdem insbesondere seine Kolleginnen und Kollegen auf, für die wichtige Impfung einzustehen. „Gerade wir im Gesundheitswesen müssen hier als Vorbilder agieren und uns gegen Corona impfen lassen. Denn die Impfung ist sicher und die wertvollste Maßnahme, die wir in der Pandemie haben.“ In dem zweieinhalbminütigen Film gibt eine Pflegefachkraft zu, dass sie sich anfangs durch falsche Berichte im Netz verunsichern ließ. Durch Gespräche mit Ärzten habe sie sich aber letztlich doch für die Impfung entschieden. „Damit wir unser normales Leben wieder bekommen“, sagt die Mitarbeiterin.

Gerade diese direkten Kontakte zeigen in den Häusern der St. Augustinus Gruppe Wirkung. So war beispielsweise die Impfquote in der Senioreneinrichtung Johannes von Gott Haus mit 201 geimpften Personen besonders hoch, wie Einrichtungsleiterin Elke Bunjes bestätigt: „Es kostet viel Überzeugungsarbeit, alle mitzunehmen, da es noch Unsicherheiten gibt. Doch eine Infizierung mit dem Corona-Virus ist sicher nicht die bessere Alternative”, so Bunjes.

Nach dem erfolgreichen Impfstart in den Senioreneinrichtungen der St. Augustinus Gruppe sind seit Montag die Krankenhäuser an der Reihe. Im Johanna Etienne Krankenhaus sind etwa zwei Drittel der Mitarbeiter bereit – Tendenz steigend. „Wir sind stolz und froh, dass unsere Mitarbeitenden Verantwortung zeigen, so Paul Neuhäuser. „Nachdem wir über Monate mit Covid-19 fertig werden mussten, gibt es endlich einen Weg aus der Pandemie. Doch die Rückkehr zur Normalität ist nur möglich, wenn die Mehrheit sich impfen lässt.“

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