v.l.n.r. Stadtarchivar Lukas Petzolt und Matthias Senk vom LVR-AFZ nehmen die neue Regalanlage in Betrieb (Foto: privat)
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Xanten. 5 Meter Länge, 3,75 Meter Breite, 2,5 Meter Höhe und ein Leergewicht von ca. 3 Tonnen sowie ein Fassungsvermögen von gut 260 laufenden Metern Archivgut: das sind die beachtlichen Eckdaten der neuen Rollregalanlage, welche Stadtarchivar Lukas Petzolt und Matthias Senk vom Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR-AFZ) am Montag offiziell im Rathaus unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln in Betrieb nehmen konnten.

Die Anlage besteht aus 6 verschiebbaren Regalen, die auch zusammengeschoben werden können. Im Gegensatz zu fest montierten Standregalen wird immer nur ein freier Korridor zwischen den Regalen benötigt. Auf diese Weise können in dem Raum mehr als doppelt so viele Archivalien untergebracht werden als bei einer Lösung mit fest montierten Standregalen. Dadurch wird der Platz in dem ehemaligen Lager- und Heizungsraum im Keller des Rathausneubaus optimal ausgenutzt.

Der Bau einer zusätzlichen Regalanlage ist nötig geworden, da das Stadtarchiv in den nächsten Jahren einen Zuwachs von 300 laufenden Metern zusätzlichen Archivguts aus der Verwaltung erwartet. In den bisherigen Regalanlagen waren aber nur noch Kapazitäten von knapp 90 laufenden Metern vorhanden.

Die Kosten für Beschaffung und den Aufbau der Regalanlage in Höhe von rund 10.000€ wurden vom Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des LVR mit 5.700€ gefördert. Für die großzügige Unterstützung sprach Stadtarchivar Petzolt dem Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des LVR, vertreten durch Matthias Senk, seinen Dank aus.

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