(Symbolfoto: Feuerwehr)
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Bochum. Um 18 Uhr konnte der Feuerwehreinsatz im Gemeindehaus an der Emilstraße in Höntrop vorläufig beendet werden. Weder im Keller noch im Erdgeschoss konnten die Einsatzkräfte eine Schlange finden.

Ab dem Mittag waren Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum unterstützt durch zwei Schlangenexperten auf der Suche nach einer Schlange in einem Gemeindehaus in Höntrop. Zuvor hatte eine Erzieherin im Keller des Gebäudes eine Schlangenhaut entdeckt.

Um 13.35 Uhr erreichte die Meldung die Leitstelle der Feuerwehr Bochum. Diese entsendete neben einem Löschfahrzeug und dem Einsatzleitdienst auch gleich zwei Schlangenexperten zur Einsatzadresse an der Emilstraße in Höntrop. Dort hatte eine Erzieherin im Keller des eingeschossigen Gemeindehauses, in dem neben einem Kindergarten auch ein Jugendheim untergebracht ist, eine große Schlangenhaut entdeckt. Nach einer ersten Begutachtung durch die Reptilienexperten besteht der Verdacht, dass sich immer noch eine Schlange in dem Gebäude befindet. Ob es sich dabei um eine ungiftige oder gar eine giftige Schlange handeln könnte, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Vorsichtshalber mussten die sechs Kinder sowie die fünf Erzieher das Gebäude verlassen.

Auf der Suche nach der Schlange hatten die Einsatzkräfte und die Schlangenexperten  den Keller ausgeräumt. Zusätzlich sind 25 Kilogramm Mehl sowie 10 Rollen doppelseitiges Klebeband an der Einsatzstelle, um im Keller und Erdgeschoss des Gebäudes “Schlangenfallen” zu errichten. In Räumen und Fluren wurde Mehl verstreut, um Bewegungen einer Schlange sichtbar zu machen. Zudem wurden an mehreren Stellen Schlangenfallen durch doppelseitigem Klebeband angebracht. Jetzt heißt es abwarten. Morgen wird das Gebäude dann erneut kontrolliert. (ots)

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