Heidi Ruetz und Uwe Schunder vom Deutsch-Israelischen Städtepartnerschaftsvereins „Dormagen – Kiryat Ono“ sowie Bürgermeister Erik Lierenfeld an der Stolperstein-Stele am Historischen Rathaus (Foto: privat)
Anzeige

Dormagen. Am Mittwoch, 27. Januar 2021, haben Bürgermeister Erik Lierenfeld sowie Uwe Schunder und Heidi Ruetz, Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Städtepartnerschaftsvereins „Dormagen – Kiryat Ono“, eine Gedenkminute für die Opfer des Nationalsozialismus eingelegt. An diesem Tag jährt sich die Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen zum 76. Mal. Auf Grund der Corona-Pandemie musste die Gedenkfeier allerdings ausfallen.

„Es ist schade, dass wir die Gedenkminute heute in einem so reduzierten Rahmen abhalten müssen. Die politischen Entwicklungen, vor allem im letzten Jahr, zeigen, dass die Gefahren durch Rechtsextremismus und Nazi-Ideologien immer noch aktuell sind. Es ist wichtig, uns an die Geschichte zu erinnern und dafür zu kämpfen, dass sich so etwas niemals wiederholt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

„Wir erinnern uns hier vor der Stolperstein-Stele an die Opfer des Holocaust und ich zitiere Johannes Rau mit den Worten: ,Gedenken braucht Orte. Aber Orte können das Gedenken nicht ersetzen‘“, ergänzt Uwe Schunder.

#WeRemember: Offizieller Hashtag zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

Der Holocaust – die Ermordung von 6 Millionen Juden durch die Nazis und ihre Kollaborateure – fand nicht in einem Vakuum statt. Es war das Produkt von unkontrolliertem Hass und kollektivem Schweigen. Unter dem Hashtag #WeRemember wurde auf den Sozialen-Medien eine Kampagne gestartet, um an diese Vergangenheit zu erinnern und um eine bessere Zukunft für alle aufzubauen. Diese Aktion kann unterstützt werden, indem ein Foto mit einem Blatt Papier, auf dem „Wir erinnern uns“ steht, in den sozialen Medien geteilt wird.

Beitrag drucken
Anzeigen