Der Dalai Lama im Gespräch mit den Stadtoberhäuptern - darunter auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (rechts oben) (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf)
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Düsseldorf. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat am Mittwoch, 27. Januar, an einem virtuellen Treffen mit dem Dalai Lama und anderen Oberbürgermeistern aus der ganzen Welt teilgenommen. Das Treffen fand auf Einladung des Strong Cities Netzwerkes statt, in dem die Landeshauptstadt Düsseldorf seit 2018 Mitglied ist.
Im Rahmen des virtuellen Zusammentreffens wurde thematisiert, wie Städte und deren Verantwortliche dabei helfen können, Werte wie Mitgefühl und gegenseitige Rücksichtnahme zu fördern und zu stärken. Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie, die von großen Unsicherheiten und Ängsten begleitet wird, sei dies eine zentrale Aufgabe – auch der lokalen Politikerinnen und Politiker, die die Menschen mitnehmen müssten.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: “Der Dalai Lama ist eine sehr beeindruckende Persönlichkeit, die das ‘Einssein der Menschheit’ in den Vordergrund allen Handelns stellt.”

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, ist das spirituelle Oberhaupt Tibets. Der 85-Jährige setzt sich zeit seines Lebens für ein friedliches Miteinander, eine Politik der Gewaltlosigkeit und die Verständigung zwischen den verschiedenen Religionen ein. 1989 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Sein politisches und öffentliches Wirken wurde darüber hinaus mit über 150 weiteren persönlichen Auszeichnungen gewürdigt.

Hintergrund
Das bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 ins Leben gerufene Strong Cities Network (SCN) ist das erste globale Netzwerk von Bürgermeistern und anderen politischen Entscheidungsträgern, die sich gemeinsam für den Aufbau von sozialem Zusammenhalt und kommunaler Resilienz einsetzen, um gewalttätigem Extremismus in all seinen Formen zu begegnen.

Das SCN umfasst mehr als 100 Mitgliedsstädte und dient als Plattform für Gemeinden, Fachleute und lokale politische Entscheider*innen, um sich auf der ganzen Welt zu vernetzen und von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Das SCN arbeitet ebenfalls eng mit zivilgesellschaftlichen Gruppen und Partnerorganisationen zusammen, um die beteiligten Städte beim Aufbau inklusiver Gemeinschaften zu unterstützen und eine gesellschaftliche Spaltung zu verhindern. Das Programm umfasst Schulungen, Forschung sowie Online- und Offline-Aktivitäten, welche das Verständnis für die Herausforderungen des gewalttätigen Extremismus auf lokaler und globaler Ebene verbessern und effektivere lokale Antworten darauf ermöglichen sollen.

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