Mariel Pauls-Reize ist eine der führenden Mitarbeiterinnen im Verein und ist mit den anderen unter folgender Telefonnummer zu erreichen 02065-901334-17 (Foto: privat)
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Duisburg. Das Katholische Bildungsforum im Kreisdekanat Wesel unterstützt das Projekt des Kooperationspartners „Young Supporters“ sogenannte Trauer-Insel-Teams zu gründen, denn „weit über 100.000 Angehörige in Deutschland haben einen Menschen in Folge der Corona-Pandemie verloren. Ihre Sorgen, Nöte und ihre Trauer werden kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Diese Menschen haben keine Lobby, die ihre Rechte vertritt und auf sie aufmerksam macht. Viele Hinterbliebene von Covid-19- Verstorbenen konnten und können sich nicht von den Sterbenden und Toten verabschieden und sind auch in ihrer Trauer (durch den Lockdown) alleine.

Wir glauben, das hat Folgen für die seelische und körperliche Gesundheit der Hinterbliebenen.

Die Trauernden zu erreichen, ihnen ein Gesprächsangebot zu machen und sie an die örtlichen TrauerbegleiterInnen, Vereine und Initiativen zu vermitteln, ist Aufgabe der Trauer-Insel-Teams (TIT).

Trauer-Inseln nennen wir die Orte, wo Hinterbliebene über ihre Sorgen, ihren Schmerz und ihre Erfahrungen in der Pandemie erzählen können. Entweder persönlich im 1:1 Setting oder am Telefon, per Video-Konferenz oder per Mail.

Trauer-Insel-Teams (TITs) stellen die Lobby für Trauernde! Sie bestehen aus max. 5 Personen, von denen ein/e Trauerbegleiterin sein soll. Aber auch SeelsorgerInnen, BestatterInnen, med. Personal, MedienvertreterInnen und Menschen, die sich ehrenamtlich für Trauernde einsetzen möchten, sind herzlich eingeladen, einem TIT beizutreten oder ein Team zu gründen.“ (Text Young Supporters e.V.)

Der Bundesverband Trauerbegleitung hat daher eine Petition ins Leben gerufen, die Trauer und damit Trauerbegleitung als systemrelevant deklariert. Der Verein Young Supporters e.V. in Duisburg unterstützt die Petition und setzt sich offensiv für eine gute Betreuung von Trauernden ein. Dieser Petition möchte das Katholische Bildungsforum ebenfalls anschließen und in der ersten Aktion über das Projekt informieren.

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