Symbolbild
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Bocholt. Auf einer Dating-Plattform lernte ein Bocholter im Sommer des vergangenen Jahres eine Person kennen, die sich als in Kenia lebende Frau und zudem als Millionen-Erbin ausgab. Um das Erbe erhalten zu können, müsse sie allerdings noch einen Anwalt einschalten, so die Internet-Bekanntschaft. Die angebliche Kenianerin übersandte im Laufe der Korrespondenz auch ein Foto ihres Ausweises und der Bocholter erhielt zudem auch Emails der angeblichen Anwältin.

Letztlich überwies der Bocholter mehrfach Geld (insgesamt eine fünfstellige Summe), für die angeblichen Anwaltskosten und den Unterhalt der Internetbekannten. Diese gab nicht nur vor, das Geld zurückzuzahlen, sondern auch, dass sie eine Verlobung mit dem Bocholter anstrebe, da sie einen “nächsten Verwandten” in der Erbschaftssache benötige. Nach dem Stand der Dinge ist der Bocholter ein Opfer eines “Scamming-Betruges” geworden.

Da dies kein Einzelfall ist, wurde das Thema auf der Seite polizeiberatung.de aufgenommen. Unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/ finden sie Hinweise und Präventionstipps. (ots)

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