Originalbild vom Kennzeichen (Foto: Polizei)
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Kerpen. Streifenbeamte staunten nicht schlecht, als ihnen während der Streifenfahrt ein vorausfahrendes Auto auffiel, an dessen hinterem Kennzeichen fantasievoll gestaltete Siegel angebracht waren.

Freitagmorgen (05. Februar) bestreiften eine Polizistin und ein Polizist gegen 08:00 Uhr den Bereich Sindorf. Auf der Kerpener Straße fiel ihnen ein silbergrauer Benz auf, an dessen hinterem Kennzeichen selbst gefertigte Siegel angebracht waren. Bei einer Kontrolle des 59-jährigen Fahrers stellten beide zudem fest, dass er keinen Führerschein vorlegen konnte und unter Betäubungsmitteleinfluss stand. Das Fahrzeug selbst war seit 2019 amtlich entsiegelt. Der 59-Jährige gab nach Belehrung an, dass er den Wagen seines verstorbenen Schwiegervaters nutze, um einem Freund im benachbarten Bergheim beim Arbeiten zu helfen. Die Siegel habe er selbst gebastelt, so der 59-Jährige weiter. Die Weiterfahrt war damit beendet.

Eine Ärztin entnahm dem Mann eine Blutprobe. Den Wagen stellten die Polizisten zur Verhinderung weiterer Fahrten sicher. Es folgen Anzeigen wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteleinflusses und Verstößen gegen zulassungs- und versicherungsrechtliche Bestimmungen. (ots)

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