Friederike Küsters ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch (Foto: privat)
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Goch. „Während der Corona-Pandemie sind es Frauen, die derzeit oft Enormes leisten, um das Familienleben inklusive der Bildung und Betreuung der Kinder aufrecht zu erhalten und zudem die Erwartungen des Arbeitslebens zu erfüllen. Dies darf keinesfalls zu einer Rückführung der Frauen in eine traditionelle Rollenverteilung führen“, sagt Friederike Küsters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch. Denn was sonst in Kindergärten, Schulen und am Arbeitsplatz geleistet wird, verlagert sich in das eigene Zuhause. „Im Regelfall wird der größte Teil der hierdurch entstehenden Verantwortung und Belastung, das sogenannte Mental Load, von Frauen getragen“, so Küsters.

Am Donnerstag, den 11. Februar 2021 von 9.00 bis 12.00 Uhr ist sie speziell zu diesem Thema telefonisch unter 0 28 23/ 320-199 erreichbar. Sie informiert über Hilfsangebote der Sozialverbände, Träger von Sozialeinrichtungen, Beratungsstellen und über Angebote von Jugendämtern.

Neben den Beratungsangeboten vor Ort sind selbstverständlich auch weiterhin überregionale Telefon-Hotlines freigeschaltet, die jederzeit Ratsuchenden zur Seite stehen. Beispielweise seien hier genannt: die „Nummer gegen Kummer“ erreichbar unter 116 111, das Elterntelefon unter 0800 111 0550, das Pflegetelefon unter 030 2017 9131, das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ unter 0800 404 0020 und das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter 08000 116 016.

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