(Foto: Contilia)
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Mülheim. Das lokale Infektionsgeschehen auf zwei Stationen der St. Marien-Hospitals Mülheim ist offiziell für beendet erklärt worden. Nachdem die ersten positiven Fälle erkannt worden waren, hatte das Krankenhaus in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt sofort Maßnahmen getroffen, damit Infektionsketten gestoppt werden konnten. Primär wurden alle Kontaktpersonen sehr differenziert getestet und mussten sich in Quarantäne begeben. Die zwei betroffenen Stationen wurden vom Krankenhausbetrieb isoliert. „Die von uns ergriffene Strategie hat ihre Wirkung erzielt. Darüber sind wir sehr froh. Ich muss ein großes Lob an mein Team richten, denn die Vielzahl an organisatorischen und praktischen Maßnahmen, z.B. Umzüge bei laufendem Krankenhausbetrieb, waren und sind nur als Gemeinschaftsleistung möglich. Und wir dürfen nicht vergessen, dass Pflegende, Ärzte und alle anderen Kollegen schon ein Jahr Pandemie gestemmt haben, mit großer Kraftanstrengung und persönlichen Opfern“, erklärt Geschäftsführer Carsten Preuß für das St. Marien-Hospitals Mülheim. Das Krankenhaus sei ein sicherer Ort, aber in der Pandemie könne der Ursprung von Corona-Ausbrüchen nicht eindeutig geklärt werden, so Preuß. Dazu gehöre, dass viele Betroffene schon ansteckend wären, obwohl sie noch gar keine Krankheitssymptome haben und daher das Virus verbreiten würden, betont der Geschäftsführer.

„Wir nehmen die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten ernst. Daher haben wir auch auf vereinzelte Hinweise von Verunsicherung reagiert und unsere Ärzte haben aktiv den telefonischen Kontakt in Einzelfällen gesucht“, kann Dr. Thomas Nordmann, Ärztlicher Direktor des St. Marien-Hospitals Mülheim, berichten. Natürlich könne er die Verunsicherung der Menschen und ihr Bedürfnis nach einem persönlichen Austausch gut verstehen. Dies beträfe viele Themen rund um Corona, auch das Thema Impfen. „Der Schutz durch die COVID-Impfung, wenn Sie großflächig umgesetzt ist, wird dazu beitragen, Sicherheit zu schaffen“, unterstreicht der Chefarzt der Inneren Medizin.

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