Der Vorsitzende des DGB, Philipp Einfalt (Foto: Das mechanische Auge)
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Krefeld/Meerbusch/Kaarst/Korschenbroich/Jüchen. Der 49-jährige Philipp Einfalt ist gestern vom Vorstand der SPD in Krefeld sowie vom Rhein-Kreis Neuss einstimmig als Bundestagskandidat für den Wahlkreis 110 Krefeld I/Neuss II nominiert worden. Eine Findungskommission hatte den DGB und GEW-Vorsitzenden in Krefeld zuvor ebenfalls einstimmig empfohlen. „Gute Bildung für alle und besonders ab den ersten Lebensmonaten ist mir besonders wichtig“, betont der nominierte Philipp Einfalt. „Als ausgebildeter Sonderpädagoge kenne ich das Bildungswesen und weiß, wo man ansetzten kann.“ Gute Arbeit mit echter Perspektive und eine moderne Wirtschaftspolitik sind ebenfalls Themen, die Einfalt bewegen: „Transformation, Digitalisierung dürfen keine Schlagwörter bleiben. Wir brauchen ganz konkrete Ansätze, um Veränderung im Sinne der Beschäftigten zu erreichen.“ Die persönlichen Verbindungen Einfalts in den Wahlkreis sind vielfältig: In Krefeld Uerdingen hat er das Fabritianum besucht, später dann als Lehrer für Sonderpädagogik an der Erich Kästner Schule am alten Standort Fischeln. „Gerade auch auf die Verbindungen zum und Gemeinsamkeiten mit dem Rhein-Kreis Neuss etwa durch die Planung des interkommunalen Gewerbegebietes möchte ich ein besonderes Augenmerk richten.“

Maxi Leuchters, SPD-Vorsitzende in Krefeld, sowie Daniel Rinkert, SPD-Vorsitzender im Rhein-Kreis Neuss, sind sich sicher, mit Philipp Einfalt den richtigen Kandidaten für den Wahlkreis 110 gefunden zu haben: „Philipp Einfalt vertritt als DGB-Vorsitzender und Gewerkschafter sozialdemokratische Herzensthemen wie gute Arbeit, Mitbestimmung und Bildung wie kein anderer. Hier brauchen wir Fortschritte in den nächsten Jahren. Denn die Auswirkungen merken wir hier vor Ort: Der Strukturwandel, der bereits begonnen hat, kann nur zusammen mit den Beschäftigten gestaltet werden. Philipp Einfalt hat genau das im Blick“, so Leuchters und Rinkert.

Die Wahlkreisdelegiertenkonferenz zur offiziellen Aufstellung wird vermutlich Anfang März als hybride Veranstaltung stattfinden. Die nötigen Änderungen des Bundeswahlgesetz sind Ende Januar rechtskräftig geworden.

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