Dr. Günter Krings MdB (Foto: Laurence Chaperon)
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Mönchengladbach. Die Bundesprogramme „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist” und „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung” werden 2021 und 2022 fortgeführt. Mit diesen beiden Programmen wurde bereits viel erreicht. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass noch einmal 420 Millionen Euro bereitgestellt wurden, um an die erfolgreichen Ansätze anzuknüpfen.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings betont: „Kitas tragen entscheidend dazu bei, dass Kinder in Deutschland gut aufwachsen, einen Einstieg ins Bildungssystem erhalten, sprachlich gefördert werden und sich kognitiv weiterentwickeln können.“

Alleine für die Sprach-Kitas wurden in 2020 aus den Mitteln des Bundesprogramms 6.360 Fachkräfte und 503 begleitende Fachberatungen jeweils im Umfang von einer halben Stelle gefördert. Etwa jede 10. Kita in Deutschland ist eine Sprach-Kita. Davon profitieren fast 500.000 Kinder und ihre Familien. Das Programm trägt direkt in den Betreuungsstätten dazu bei, die Qualität der sprachlichen Bildung zu verbessern und verbindet drei inhaltliche Schwerpunkte: alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien. „Das Bundesprogramm legt zudem einen Fokus auf den Einsatz digitaler Medien und fördert dadurch die Integration in die sprachliche Bildung.“ freut sich Krings.

Der neue Schwerpunkt Digitalisierung der beiden Bundesprogramme dient dazu, medienpädagogische Ansätze in der sprachlichen Bildung zu stärken und digitale Austauschformate anzubieten, um die Eltern in die Programmabläufe zu integrieren.

Die überwiegende Mehrheit der bisher geförderten Sprach-Kitas und Fachberatungen sind auch in der neuen Förderperiode dabei. Insgesamt 5.774 Sprach-Kitas und 480 Fachberatungen haben die Verlängerung bis Ende 2022 beantragt und erhalten in diesen Tagen einen Förderbescheid. Rund 600 Vorhaben konnten als Nachrücker neu ins Programm aufgenommen werden.

Krings resümiert: „Auch 22 Kitas aus Mönchengladbach nehmen an der neuen Förderperiode teil und werden durch den Bund unterstützt. Die Anträge acht weiterer Betreuungseinrichtungen aus Mönchengladbach stehen unmittelbar vor der Bewilligung. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sprachlichen Hürden vorzubeugen und den Kindern einen guten und fairen Start in die Bildung zu bieten.“

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